Sonntag, 22. Juli 2018
Schurkischer Wechsel
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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... Die Geschichte um die Rebbellen, die die Baupläne des Todessterns stehlen, um sie Prinzessin Leia zukommen zu lassen, nimmt noch eine Veränderung mehr ins Programm. Nach den angekündigten, sechswöchigen Neudrehs, um dem Look des Films als Kriegsfilm entgegen zu wirken, hat sich der Produktionskalender von Star Wars: Rogue One verschoben, sodass Alexandre Desplat, der ursprünglich für die Filmmusik vorgesehen war, nicht mehr zur Verfügung steht.

Als wenn er nicht schon genug zu tun hat, hat sich Disney nun an Hauskomponisten Michael Giacchino gewandt. Giacchino, selbst Star-Wars-Fan, hatte im letzten Star-Wars-Film selbst eine kleine Rolle spielen dürfen, da er die Filmmusikkomposition John Williams überlassen konnte. Maestro Giacchino komponierte für Disneys Pixar-Filme die Musik zu Die Unglaublichen, Ratatouille, Oben (wofür er einen Oscar® und einen Golden Globe® erhielt), Cars 2 und Alles steht Kopf, sowie für die Realfilme Sky High, John Carter und A World beyond.

Für Disney Animation konnte man sein Werk auch in Zoomania hören. Und Anfang November gibt er auch sein Marvel-Debüt: In Doctor Strange werden seine Kompositionen zu hören sein. Mit Lucasfilms Star Wars: Rogue One hat er nun alle vier Disney-Arme fest im Griff. Seinen Erfolg verdankt er Disneys fünften Arm: Er komponierte für seinen Kumpel J.J. Abrams die Musik zu den abc-Serien Alias und Lost. So hat er es nun doch noch über die Hintertür geschafft, Musik für einen Star-Wars-Film zu komponieren! Star Wars: Rogue One soll, sollte alles klappen, zu Weihnachten in die Kinos kommen. Bleibt nur noch die Frage, was für einen Film wir dann sehen werden... ■ mz

16. September 2016
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