Dienstag, 11. Dezember 2018

Kenny Baker
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† Kenneth George Baker (1934-2016)



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Bleep-oo-blue... Er war nur 1,11m groß und saß in einem Blecheimer. Jetzt ist Kenny Baker, Steuermann des Lieblings aller Star Wars-Fans, R2D2, nach langer Krankheit gestorben. Seine Nichte Abigail Shield sagte, ihr Onkel habe Probleme mit seinen Lungen gehabt und sei seit längerer Zeit krank gewesen. Sein Tod sei nicht überraschend gekommen. »Er hat den Menschen viel Freude gegeben und wir werden die Tatsache feiern, dass er in der ganzen Welt geliebt wurde«, sagte Shield der Zeitung The Guardian. »Wir sind alle sehr stolz auf sein Lebenswerk.«

Baker spielte den cleveren Droiden in den ersten sechs Teilen der Sage. Für Episode VII, die Ende letzten Jahres in die Kinos kam, war er schon zu krank, um mitzumachen, wurde jedoch im Abspann erwähnt. Zur Europapremiere in London erschien er im Rollstuhl. Auch die Weltpremiere in Los Angeles musste er auf Raten seines Arztes sausen lassen.

Er begann mit 16 Jahren, Theater zu spielen, arbeitete später als Unterhalter in Clubs. »Er war Teil eines Duos namens Mini-Tones«, erinnert sich sein Agent Johnny Mans. »Sein Partner war Jack Purvis, der traurigerweise nach einem Unfall mit seinem Auto verstarb. Wir haben in Sommershows und bei Wohltätigkeitsanlässen zusammengearbeitet, bevor ich sein Agent wurde. Und seine damalige Frau Eileen und Kenny wurden enge Freunde meiner eigenen Familie, wo Kenny mich zuhause zu zahlreichen Anlässen besucht hatte.«

Kenny Baker traf seine Frau Eileen nach einem Auftritt bei Michael Parkinsons TV-Talkshow. Sie schrieb die Sendung an, sagte, sie sei eine kleine Person und wolle ihn treffen. »Sie hatten schon bald darauf geheiratet«, sagte Shield. »Traurigerweise starb sie vor etwa 20 Jahren an Epilepsie.«

»Kenny machte auch als Solokünstler weiter und kam dann zum Film«, fügte Mans hinzu. Baker spielte neben R2D2 u.a. in den Filmen The Elephant Man, Time Bandits und Flash Gordon mit. »Kenny war wahrlich ein toller Freund, einer der nettesten Typen, die man jemals zu treffen wünschen würde, und ein fabelhafter und talentierter Darsteller. Meine Frau und Familie werden ihn schrecklich vermissen.« ■ mz

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