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Interview mit Jennifer Garner


Jennifer Garner als Kelly Cooper mit Filmbaby Trevor (Zoey/Elise Vargas)
� Disney/Dale Robinette
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Die Coopers - Schlimmer geht immer

Die am 17. April 1972 in Houston geborene Texanerin schaffte ihren Durchbruch dank ihrer Hauptrolle in J.J. Abrams' actionreicher Fernsehserie Alias. Von 2001 bis 2006 spielte sie in 105 Folgen die Doppelagentin Sydney Bristow und sammelte Auszeichnungen wie den Golden Globe® und den Saturn Award. Mit diesem Erfolg gingen Rollenangebote f�r gro�e Kinoprojekte wie Pearl Harbor und Catch me if you can einher, bis Jennifer Garner in der Kom�die 30 �ber Nacht und in der Comicverfilmung Elektra ihre ersten Kinohauptrollen spielte. Elektra, die Fortf�hrung ihrer Nebenrolle aus Daredevil, produzierte sie mit ihrer im Jahr 2005 gegr�ndeten Firma Vandalia Films.

Danach war sie auch in The Kingdom, Juno und Der Womanizer zu sehen, au�erdem in L�gen macht erfinderisch, Valentinstag, Arthur und Das wundersame Leben von Timothy Green. In der Broadway-Produktion �Cyrano de Bergerac� spielte sie an der Seite von Kevin Kline die weibliche Hauptrolle und erntete gro�es Kritikerlob.

2013 brillierte sie in der Rolle der �rztin Dr. Eve Saks im AIDS-Drama Dallas Buyers Club. Ihre Schauspielkollegen Matthew McConaughey und Jared Leto erhielten jeweils einen Oscar® und einen Golden Globe® f�r die beste Haupt- und Nebenrolle. Zuletzt stand Garner f�r das Drama Imagine mit Al Pacino und Annette Bening vor der Kamera, au�erdem f�r Jason Reitmans #Zeitgeist mit Adam Sandler und Rosemarie DeWitt. In Ivan Reitmans Sportdrama Draft Day war sie an der Seite von Oscar®-Peistr�ger Kevin Costner zu sehen.

Die Tochter einer britischen Englischlehrerin und einem ehemaligen Chemiker und mittlere Schwester von Melissa und Susannah lernte in ihrer Jugendzeit neun Jahre lang Ballett, was weniger von Talent denn von Flei� bestimmt wurde, nur, weil sie sich von der B�hne magisch angezogen f�hlte. Diesen Flei� nahm sie mit an die Denison University, wo sie zun�chst Chemie studierte, dann jedoch in Drama um�nderte, nachdem sie feststellen musste, dass ihre Leidenschaft f�r die B�hne st�rker war als f�r das Gebiet ihres Vaters.

Nach ihrem Studium zog es Jennifer zun�chst nach New York, wo sie als Hostess jobbte. Doch erst nach ihrem Umzug nach Los Angeles landete sie 1998 eine Rolle in J.J. Abrams Serie Felicity, wo sie ihren zuk�nftigen Ehemann, Schauspieler Scott Foley traf. Als sie dann 2001 als Sydney Bristow zu Weltruhm kam, litt ihre Ehe immer mehr, zumal sie sich schlie�lich am Set von Pearl Harbor in Ben Affleck verguckte, mit dem sie auch 2003 in Daredevil spielte. Beide wurden allerdings �ffentlich erst ein Paar, nachdem Afflecks Scheidung mit Jennifer Lopez rechtsg�ltig war.

2004 lie� sich Jennifer von Scott Foley scheiden und gab ein Jahr sp�ter auf der karibischen Inselgruppe Turks & Caicos Ben Affleck das Ja-Wort. Kein geringerer als ihr Alias-Serienvater Victor Garber verm�hlte die beiden in einer 3-Personen-Zeremonie, nachdem dieser eine Lizenz �bers Internet erworben hatte. Neben gelegentlichen Filmrollen spielt Jennifer Garner Hausfrau und Mutter von mittlerweile 3 Affleck-Kindern und H�ndin Martha Stewart. Jennifer kocht gern, arbeitet in ihrem Garten und wandert gern. Und nach ihrer Agenten-Rolle hatte sie auch Gefallen am Kickboxen gefunden. Derzeit lebt sie mit ihrer Familie in Los Angeles und w�rde gerne mal ihren Mann an der Kinokasse schlagen...

Der Film basiert auf einem Kinderbuchklassiker. Kannten Sie das Buch schon vor den Dreharbeiten?

Ja, ich habe meinen Kindern viele Jahre daraus vorgelesen. Als ich h�rte, dass es verfilmt werden soll und dass Steve Carell mitspielt, sagte ich sofort: �Ich bin dabei!� Ich liebe dieses Buch, weil es Kindern deutlich macht, dass es v�llig okay ist, einen schlechten Tag zu haben.

Wie getreu h�lt sich der Film an das Buch?

Das Buch gab letztlich nur die Inspiration zum Film, aber ich halte das Drehbuch f�r sehr gelungen. Am besten gef�llt mir, dass jedes Familienmitglied einen ganz besonders witzigen Moment hat. Der Film konzentriert sich nicht auf eine einzelne Person, sondern zeigt den turbulenten Tag der ganzen Familie. Dadurch kommen nicht nur die Kinder auf ihre Kosten, sondern auch die Eltern erkennen sich in vielen Situationen wieder. Das ist perfekte Familienunterhaltung.

Fiel es Ihnen leicht, die Rolle der Kelly Cooper zu spielen, weil sie selbst berufst�tige Mutter sind und mehrere Kinder haben?

Das ist tats�chlich von Vorteil. Sobald ich den Hebel auf �Mama Modus� umstelle, funktioniert vieles von ganz allein. Ich kann zwar auch Filme drehen, in denen ich keine Mutter spiele, aber eine Disney-Mutter zu sein, macht wirklich gro�en Spa�.

Inwieweit war Ihr eigener Familienalltag ein gutes Trainingslager f�r die Rolle der Kelly Cooper?

Genau wie Steve Carell konnte ich aus meinem Erfahrungsschatz sch�pfen. Wir wissen beide, wie es ist, wenn ein Baby nicht aufh�ren will zu schreien. Man reicht es kurz weiter, weil man sich auf eine andere Sache konzentrieren will, schnappt es sich dann aber doch wieder, weil es keine Ruhe geben will. Solche Abl�ufe sind v�llig normal, egal ob vor der Kamera oder im richtigen Leben.

Haben Sie Ihre eigenen Kinder mit ans Set gebracht?

Ja, aber das ist f�r sie nur selten ein Vergn�gen. Wir Schauspieler sind st�ndig abgelenkt und m�ssen arbeiten, werden dann von den Kindern losgerissen. Meine Kinder verbringen mit mir am liebsten die Zeit im Maskenwagen, manchmal schauen sie auch bei den Dreharbeiten zu.

K�nnen Sie sich vorstellen, vier Kinder zu haben, so wie Kelly Cooper im Film?

Nein. Ich habe drei Kinder und bin mit denen manchmal schon �berfordert. [lacht]

Was ist die gr��te Belohnung, die man als Eltern bekommen kann?

Aktuell freue ich mich dar�ber, wie meine Kinder ihren Sinn f�r Humor entdecken. Wenn sie mich bewusst zum Lachen bringen, ist das f�r mich das Gr��te. Ich k�nnte ein zweij�hriges Kind ewig dabei beobachten, wie es Strategien entwickelt und laut dabei denkt: �Ich probiere das jetzt aus. Wird das funktionieren? Nein. Ich versuche was anderes. Genau, das mache ich.� Die Kinder entwickeln sich so schnell zu eigenen Pers�nlichkeiten. Ich mag das sehr.

Der j�ngste Cooper, das Baby Trevor, wurde im Film von 18 Monate alten Zwillingsschwestern gespielt. Wie war die Zusammenarbeit mit diesem Duo?

Diese beiden Babys waren ganz toll. Ich habe bis heute unz�hlige Fotos von ihnen auf meinem Telefon gespeichert. Am Set dachte st�ndig: �Oh, davon muss ich auch noch ein Bild machen. Und davon!� Ich konnte gar nicht aufh�ren.

Was halten Sie von Ed Oxenbould, der Alexander spielt?

Ed ist gro�artig. Einerseits ist er noch ein Kind, aber er spielt schon jetzt extrem intuitiv und wirkt auf der Leinwand sehr authentisch. Auch sein Humor ist bereits stark ausgepr�gt.

Im Film organisieren Alexanders Eltern eine ziemlich extravagante Geburtstagsparty mit einem Krokodil, K�ngurus und anderen australischen Tieren. Haben Sie als Kind einmal eine vergleichbare Party erlebt?

Nein. In meiner Kindheit gab es so etwas nicht.

Und welche Art von Kinderpartys erleben Sie heute in Beverly Hills?

In Los Angeles war ich tats�chlich schon bei �bertrieben gro�en Kinderpartys zu Gast. Da wurden auch exotische Tiere aufgefahren, genau wie im Film. In anderen F�llen wurden komplette Karnevalsumz�ge organisiert. Wenn Sie mich fragen, ist das v�llig �bertrieben.

Wie gef�llt Ihnen die Geburtstagsparty im Film?

Das Sch�ne an dieser Party ist, dass sie nicht so �bertrieben mond�n und teuer ist wie die besagten Partys in Beverly Hills, die einfach nur f�r viel Geld �ber einen Caterer gebucht werden. In unserem Fall bl�ttert ein einfacher Familienvater in den Gelben Seiten und versucht, seinem Sohn, der ein Faible f�r Australien hat, eine Freude zu machen.

Hatten Sie bei den Dreharbeiten viel Kontakt zu den australischen Tieren?

Ja, und die Trainer haben tolle Arbeit geleistet. Die Tiere haben immer genau das gemacht, was der Regisseur von ihnen erwartet hat. Vor der Kamera sieht vieles sehr turbulent aus, aber am Set ging es �berraschend diszipliniert zu.

Wie nah sind Sie dem Alligator gekommen?

Um ehrlich zu sein, nur so nah, wie ich ihm kommen wollte. Der Alligator hatte dieses Funkeln in den Augen. Einmal hat er uns angesehen, und sein Blick sagte: �Ihr geh�rt mir!�

Warum sollte man diesen Film im Kino anschauen?

Filme wie dieser werden heute kaum noch gedreht. Anders als in meiner Kindheit gibt es heute nur noch wenige Realfilme, die sich an die ganze Familie richten. Ich liebe es, wenn zwei oder drei Generationen gemeinsam ins Kino gehen und Jeder dabei auf seine Kosten kommt. Der Film bietet f�r Jeden etwas. ■ mz | Quelle: Disney

Kom�die/Kinderfilm
USA 2014
81 min


mit
Ed Oxenbould (Alexander Cooper)
Steve Carell (Ben Cooper)
Jennifer Garner (Kelly Cooper)
Dylan Minnette (Anthony Cooper)
Kerris Dorsey (Emily Cooper)
Sidney Fullmer (Becky Gibson)
Bella Thorne (Celia)
Megan Mullally (Nina)
Martha Hackett (Mrs. Gibson)
Burn Gorman (Mr. Brand)
Jennifer Coolidge (Ms. Suggs)
Dick van Dyke (Dick van Dyke)
u.a.

drehbuch
Rob Lieber
nach dem Buch von Judith Viorst

musik
Christophe Beck

kamera
Terry Stacey

regie
Miguel Arteta

produktion
Walt Disney Pictures
21 Laps Entertainment
Jim Henson Company
Land of Plenty Productions

verleih
Disney

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