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✝ James Farentino
geburtsname:
James Ferrantino
geboren:
24.2.1938
gestorben:
24.1.2012
beruf:
Schauspieler
todesursache:
Herzversagen
bekannt aus:
Me, Natalie
The Bold Ones: The Lawyers
Der letzte Countdown
Tot & begraben
Der Denver-Clan
Das fliegende Auge
Sins
Ninas Alibi
Julie
Emergency Room - Die Notaufnahme
Bulletproof - Kugelsicher
Termination Man
Melrose Place
Letzte Ausfahrt Hollywood
Women of the Night
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✝ Vadim Glowna
Vadim Glowna wurde 1941 in der holsteinischen Kreisstadt Eutin geboren, wuchs nach der Trennung seiner Eltern aber als Schlüsselkind in Hamburg auf. Der polnische Nachname Glowna ist der seines Stiefvaters. Das Familienleben war nicht fürsorglich, da die Mutter einen eigenen Blumenladen bewirtschaften musste.
Vadim brach daher in jugendlichem Alter mehrfach aus, indem er auf eigene Faust tagelang loszog und ohne Nachricht wegblieb. Ein Studium der Theologie brach er ab und schlug sich als Seemann, Hotelpage, Taxifahrer, Schlagzeuger und Journalist durch. Ein Statistenjob brachte ihn schließlich auf die Idee, eine Schauspielschule zu besuchen. Noch keine 20 Jahre alt wurde er 1961 von Gustaf Gründgens am Hamburger Schauspielhaus von einer Statisten- zu einer Sprechrolle in „Faust II“ befördert - der Beginn seiner Bühnenkarriere. Es folgten Auftritte am Bremer Theater und an den Münchner Kammerspielen.
Glowna spielte seit Mitte der 60er Jahre in mehr als 160 Kino- und Fernsehfilmen mit. »Vielleicht sind zehn sehr wichtig und eindrucksvoll gewesen«, sagte er einmal in einem Interview der Süddeutschen Zeitung. Für sein Regiedebüt Desperado City 1981 wurde er in Cannes ausgezeichnet. Er drehte mit Claude Chabrol, Romy Schneider und Klaus Kinski.
In der Fernsehdokumentation Tschechow in meinem Leben begleitete Glowna mit der Kamera seine damalige Frau Vera Tschechowa nach Russland. Für Oskar Roehlers Die Unberührbare wurde er für einen Deutschen Filmpreis nominiert. Glowna war in Schwabenkinder und Mein Name ist Bach zu sehen, bei Krimis wie Der Alte oder Siska führte der Wahlberliner auch selbst Regie. Zuletzt stand Glowna unter anderem für den ZDF-Sechsteiler Borgia und Rudolf Thomes Film Ins Blaue vor der Kamera.
Glowna erlag 70jährig in der Nacht zum Dienstag in einem Berliner Krankenhaus einer kurzen schweren Krankheit, wie seine Agentur Contract mitteilte. Er galt als einer der vielseitigen Charakterköpfe unter den deutschen Schauspielern. Sein Herz schlug vor allem für Außenseiterfiguren. Markenzeichen war seine markante Nase, die er sich als Junge bei einer Schlägerei gebrochen hatte.
geburtsname:
Vadim Glowna
geboren:
26.9.1941
gestorben:
24.1.2012
beruf:
Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent
todesursache:
Herzversagen
bekannt aus:
Die Tote aus der Themse
Die Mars-Chroniken
Desperado City
Zwei Supertypen in Miami - Der Kindermörder
Die Lügnerin
Im Himmel hört Dich niemand weinen
Die Unberührbare
Viktor Vogel - Commercial Man
Planet der Kannibalen
Der alte Affe Angst
Sternzeichen
Mutter Courage und ihre Kinder (TV)
Mein Name ist Bach
Agnes und seine Brüder
Lapislazuli - Im Auge des Bären
Das Haus der schlafenden Schönen
Hitler’s Grave
Borgia
sowie verschiedene Gastrollen in
Tatort
Der Kommissar
Der Alte
Ein Fall für Zwei
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✝ Johannes Heesters
Johannes „Jopie“ Heesters ist am Sonnabend im Alter von 108 Jahren im Klinikum in Starnberg gestorben. Das bestätigte der Sprecher des in den Niederlanden geborenen Entertainers, Jürgen Ross. Heesters sei um 10.15 Uhr eingeschlafen, seine Frau Simone Rethel sei bei ihm gewesen. Seit dem vergangenen Wochenende hatte im Krankenhaus gelegen, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends.
Bereits kurz vor seinem Geburtstag am 5. Dezember musste er wegen eines Schwächeanfalls mehrere Tage in der Klinik verbringen. Seinen Geburtstag hatte „Jopie“ noch mit seiner Familie in seinem Haus in Starnberg gefeiert. Er lebte dort mit seiner mehr als 45 Jahre jüngeren Frau, der Schauspielerin und Buchautorin Simone Rethel. Noch kürzlich hatte der einstige „Ufa“-Filmstar gesagt, er wolle mindestens 110 Jahre alt werden.
Heesters war der Meister der guten Laune. Er war Deutschlands professionellster Hallodri. Wie andere Schweiß, so versprühte er Charme. Er war die Leichtfüßigkeit in Person, und so sang er auch. Er machte die Operette intelligent, allein durch seine abgeklärte Kunst des Pointierens.
Was Johannes Heesters auch künstlerisch anfasste, er verwandelte es in eine Wolke Farben sprühender Luftballons. Und ließ sich von ihnen ins Himmelblau ziehen. Mehr als zwei Generationen vertrieb er unermüdlich das Alltagsgrau. Heesters war so etwas wie eine Institution der Volksfürsorge, Abteilung Frohsinn.
Heesters Humor jedoch blieb durchweg zivil, verbindlich, gut erzogen. Wie andere ihre Uniform, so trug er den Frack. Er kletterte nicht in die Schützengräben, er ging, als Graf Danilo verkleidet, ins Pariser Maxim, dort beim Can Can die angemessene lustige Witwe zu treffen und zwar gleich insgesamt satte 1600 Mal: über die Jahrzehnte hin geradezu ein Marathonmarsch ins Vergnügen.
Er war einen Tag vor dem Nikolaustag des Jahres 1903 in Holland geboren. Zur Welt aber kam er 1935 in Berlin, im Admiralspalast und im damaligen Metropoltheater, der heutigen Komischen Oper Berlin. Das Publikum fiel auf Anhieb voller Begeisterung über ihn her, und es blieb ihm treu bis in seine alten Tage.
Am Ende war es in Deutschland schier unmöglich, nicht wenigstens einmal im Leben Johannes Heesters in Fleisch und Blut, im Film oder wenigstens im Fernsehen gesehen zu haben. Er war gewissermaßen das Immergrün unter den darstellenden Künstlern. Selbst in das Guinness der Rekorde lahmte er noch unaufhaltsam hinein, nachdem er weltweit als einziger Schauspieler mit 93 Jahren noch über 250 Mal in einem dreistündigen Stück auf der Bühne gestanden hatte.
geburtsname:
Johan Marius Nicolaas Heesters
geboren:
5.12.1903
gestorben:
24.12.2011
beruf:
Schauspieler, Sänger
todesursache:
Schlaganfall
bekannt aus:
Der Bettelstudent
Gasparone
Die lustigen Vagabunden
Rosen in Tirol
Jenny und der Herr im Frack
Großstadtmelodie
Die Fledermaus
Die Csardasfürstin
Im weißen Rößl
Schlagerparade
Gestatten, mein Name ist Cox
Bel Ami
Stern von Rio
Viktor und Viktoria
Sonny Boys
Otto - Der Film
Zwei Münchner in Hamburg
1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
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✝ Walter Giller

Der Schauspieler Walter Giller ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Das bestätigte eine Sprecherin seiner Schauspielagentur. Giller litt seit mehreren Jahren an Lungenkrebs. Er lebte zuletzt mit seiner Frau und Kollegin Nadja Tiller in einem Seniorenstift in Hamburg. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder, einen Sohn und eine Tochter. 2006 hatten sie Goldene Hochzeit gefeiert.
Sein markantes Gesicht ist aus dem deutschen Nachkriegsfilm nicht wegzudenken: Ob in Der Hauptmann von Köpenick (1956) oder Rosen für den Staatsanwalt (1959), mit seinem legeren Auftreten und seinem sardonischen Humor veredelte er einige der wichtigsten Kinohits der 50er Jahre. Später wurde er ein vertrautes Gesicht in unzähligen Krimis und Komödien.
Nachdem Giller 1956 die Schauspielerin Nadja Tiller (Das Mädchen Rosemarie) heiratete, bildete er mit ihr ein inniges Paar und eine künstlerische Einheit, und trat bis ins hohe Alter mit ihr im deutschen Fernsehen und im Kino auf. Legendär ihre gemeinsame Sketchreihe Locker vom Hocker, in der die beiden Szenen aus ihrem Ehealltag zum Besten gaben. Motto: „Es bleibt schwierig.“
Einen hinreißenden Auftritt legten Giller und Tiller noch im Jahr 2009 in Leander Haußmanns Rentnerkomödie Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus hin, wo sie als gewiefte Greise böse Banker linkten.
geburtsname:
Walter Giller
geboren:
23.8.1927
gestorben:
15.12.2011
beruf:
Schauspieler
todesursache:
Lungenkrebs
bekannt aus:
Die Drei von der Tankstelle
Charleys Tante
Der Hauptmann von Köpenick
Das Sonntagskind
Der schräge Otto
Das Glück liegt auf der Straße
Drei Mann auf einem Pferd
Peter Voss - Filme
Rosen für den Staatsanwalt
Drei Mann in einem Boot
Die Herren mit der weißen Weste
Die Feuerzangenbowle
Ein Käfer auf Extratour
Locker vom Hocker
Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus
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✝ Harry Morgan

Harry Morgan, den meisten Zuschauern bekannt als strenger, jedoch sympathischer Colonel Sherman Potter in der Serie M*A*S*H, ist heute Morgen im Alter von 96 Jahren in Los Angeles gestorben. Sein Sohn Charles bestätigte die Meldung und sagte, dass sein Vater vor kurzem wegen einer Lungenentzündung behandelt wurde.
In über 50 Filmen spielte Morgan u.a. Westernbösewichte mit Namen wie Rocky oder Shorty, loyale Sidekicks, Richter, Soldaten, Sheriffs, Verbrecher und Polizeichiefs. Doch als Col. Potter der 4077th Mobile Army Surgical Hospital Unit in Korea war er weltweit bekannt geworden. In einem Interview fürs amerikanische Fernseharchiv sagte er: »Er war hart. Er war ein guter Offizier, und er hatte einen guten Sinn für Humor. Ich denke, das ist die beste Rolle meines Lebens.«
1980 bekam er einen Emmy für die beste Nebenrolle in einer Comedyserie. 1983 sahen 77% der US-Amerikaner das Serienfinale, was zur höchsten Einschaltquote des US-Fernsehens führte. Morgan führte noch zwei weitere Jahre in dem Spin-off AfterMASH seine Rolle als Sherman Potter fort. Aber auch seine Rolle des Officers Bill Gannon in der Krimiserie Dragnet ist vielen Zuschauern ein Begriff. 20 Jahre später schlüpfte er erneut in diese Rolle, inzwischen zum Captain befördert, und spielte an der Seite von Tom Hanks und Dan Aykroyd in der gleichnamigen Krimikomödie.
Der Sohn norwegischer Immigranten wurde 1915 als Harry Bratsburg in Detroit geboren. Nach seinem Abschluss an der Muskegon High School wollte er Anwalt werden. Doch durch die Debattierklassen an der Universität von Chicago fing er an, Gefallen am Theater zu bekommen. 1937 hatte er seinen ersten professionellen Schauspielauftritt in „At Mrs. Beam’s“ in Mount Kisco, New York, sowie in der Broadwayproduktion „Golden Boy“, in der auch Karl Malden mitspielte.
Nach dem Umzug nach Kalifornien im Jahr 1942, wurde er von einem Talentscout entdeckt und unterzeichnete einen Vertrag bei 20th Century Fox mit seinem neuen „Screen Name“ Henry Morgan. in den Fünfzigern änderte er seinen Vornamen wieder zurück in Harry, um Verwechslungen mit dem Radio- und TV-Komiker Henry Morgan zu vermeiden. Neuzeitlichen TV-Zuschauern wird wiederum der Name Harry Morgan etwas anderes sagen. Dies ist nämlich der Rollenname von James Remar, der in der Serie Dexter den Ziehvater der Titelfigur spielt.
Harry Morgan hinterlässt seine Ehefrau Barbara Bushman, die er 1986 heiratete, sowie 3 Söhne (Christopher, Charles und Paul) aus seiner ersten Ehe mit Eileen Detchon, die nach 45 Jahren Ehe 1985 starb, und acht Enkelkinder. Sein vierter Sohn Daniel starb 1989.
geburtsname:
Harry Bratsburg
geboren:
10.4.1915
gestorben:
7.12.2011
beruf:
Schauspieler
todesursache:
Herzversagen
bekannt aus:
Dragnet
M*A*S*H
The Love Boat
Rauchende Colts
Snowball Express
Der fabelhafte Mr. Flim Flam
The Glenn Miller Story
Zwölf Uhr mittags
Stadt im Dunkel
Ritt zum Ox-Bow