GZSZ 4000 - Interview mit Jasmin Weber
1.6.2008

© gzsz.de/Daniel Fersch

Gute Zeiten, schlechte Zeiten
montags-freitags 19:40 bei RTL

Als Franzi Reuter spielte sie sich in die Herzen der GZSZ-Fans. Nachdem bei ihrem Schauspieldebut nur ein kurzer Gastauftritt als Fußballerin geplant war, wollten die Zuschauer mehr von ihr. Keine Frage: Jasmin Weber ist einer der absoluten Lieblinge in der Kultsoap. Doch nach drei Jahren täglichen Drehpensums möchte sich die 25jährige nun erst einmal anderen Vorhaben widmen.

Jasmin, warum verlassen Sie GZSZ?
Der Gedanke an ein neues Projekt war schon länger da. Die Entscheidung fiel dann endgültig im Weihnachtsurlaub mit meinem Freund Adel Tawil auf Hawaii. Da hatte ich Zeit zur Ruhe zu kommen und zu überlegen, was ich machen will. Die Zeit bei GZSZ war extrem schön und spannend, aber mit durchschnittlich fünf Drehtagen pro Woche auch sehr zeitintensiv. Ich habe unglaublich viel gelernt, hatte tolle Coaches, die mir extrem viel beigebracht haben. Dennoch möchte ich jetzt erst einmal etwas anderes machen.

Werden Sie jetzt wie Ihr Freund [Frontmann der Band Ich + Ich] singen oder bleiben Sie dem Schauspiel treu?
Das kann ich noch nicht genau sagen. Fakt ist, dass ich immer nur eine Sache mache. Und die dann hundertprozentig. Natürlich gibt es Kollegen, die neben der Schauspielerei Singen, Tanzen oder andere Rollen spielen. Aber so bin ich nicht drauf. Ich konzentriere mich zu einhundert Prozent auf meine Arbeit und das war in den letzten Jahren eben GZSZ. Was genau jetzt kommt, kann ich noch nicht sagen, weil die Verträge noch nicht unterschrieben sind.

Was wäre Ihr Traum?
Ich möchte in einem Film ein richtig abgefahrenes Actiongirl spielen. Eine krasse Frau mit Ecken und Kanten. Urlaub kann ich mir eigentlich nicht erlauben. Ich lese jetzt schon die Drehbücher für meine neuen Projekte und werde demnächst schon wieder vor der Kamera stehen.

Welche Szene bei GZSZ bleibt Ihnen in Erinnerung?
Franzi musste mal einen Würstchen-Werbespot drehen. Dafür musste ich etwa zehn Würstchen essen. Die waren kalt, kamen aus einem Plastikbecher und haben echt eklig geschmeckt. Da ich Vegetarierin bin, machte mir das Fleischessen noch mehr Schwierigkeiten. Und dann war da noch die Liebesgeschichte mit Paula. Zu drehen, dass ich auf eine Frau stehe, war für mich wirklich schwer. Ich steh nun mal gar nicht auf Frauen und konnte für die Rolle nichts aus meinem Privatleben herausziehen.

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