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X-Men: Apocalypse
Der legendäre erste Mutant, der von den Menschen als Gott verehrt wurde, und über Kräfte verfügt, die selbst die X-Men in Erstaunen versetzen, ist nach Tausenden von Jahren wiedererwacht. Er will die absolute Herrschaft über die Erde, was bedeutet, die Menschen auszulöschen. Er findet Anhänger und Gegner unter seinesgleichen. Professor X und Raven wollen die Menschen retten und nehmen mit Hilfe ihrer Azubis den Kampf gegen Apocalypse auf.
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»Is this what you want from me? Is this what I am?« - Eric Lensherr

Und schon wieder steht eine Comicverfilmung an - diesmal der dritte Teil der Trilogie um die jungen X-Men. Wir erinnern uns: In ►Zukunft ist Vergangenheit befreiten Charles Xavier, Hank McCoy und Wolverine mit Hilfe von Peter Maximoff alias Quicksilver den im Pentagon gefangen gehaltenen Magneto alias Eric Lensherr, der für den Tod von Präsident Kennedy verantwortlich gemacht wurde, wobei Eric ihn eigentlich davor retten wollte, denn Kennedy war offenbar „einer von uns“.

Mit seiner Hilfe wollten sie Mystiques Mord an den Unternehmer Trask verhindern, der die unbekämpfbaren Sentinels entwickelte. Allerdings hielt er sie davon ab, doch nicht, ohne die X-Men der Öffentlichkeit zu präsentieren. Er sah es als seine Schuld an, dass die X-Men nun als Bedrohung gesehen wurden, und inszenierte einen Coup, Trasks Prototypen gegen Präsident Nixon zu stellen, um anschließend von den X-Men errettet zu werden. Das Problem mit den Sentinels war damit zwar behoben, doch Eric musste danach untertauchen.

Nun, zehn Jahre später, schreiben wir das Jahr 1983. Eric hat sich als Henryk in einem Landhaus im Wald bei einem polnischen Städtchen niedergelassen und eine Familie gegründet. Doch sein Glück endet jäh, als er bei einem Unfall im Stahlwerk einem Kollegen das Leben rettet und somit seine wahre Identität herauskommt. Und wieder nimmt das Schicksal für ihn einen tragischen Verlauf...

Währenddessen trommelt Raven, die seit dem Debakel vor 10 Jahren ihr alter ego Mystique abgelegt hat, Gleichgesinnte zusammen, um sie mit ihrem Freund Charles Xavier und dessen neu aufgebauter Schule für Kinder mit außergewöhnlicher Begabung bekannt zu machen. Sie führt das Schicksal zunächst in die DDR (ist ja derzeit IN), wo sie auf Kurt Wagner stößt, dem blauen „Nightcrawler“ mit Schwanz, der sich teleportieren kann.

Und dann haben wir noch Moira Mactaggert, die CIA-Agentin, die sich im Erste Entscheidung in Charles verliebt, dieser jedoch am Ende ihre Erinnerungen aus dem Gedächtnis gelöscht hatte. Sie ist 1983 in Kairo unterwegs, um eine Geheimorganisation zu entlarven. Doch als sie einigen Mitgliedern in die Katakomben folgt, erwacht just in diesem Moment eine altertümliche Macht aus ihrem tausende Jahre währenden Schlaf...

»You can never strike God!« - Apocalypse

Nach dem Abspann von Zukunft ist Vergangenheit konnte man einen ersten kurzen Blick von Apocalypse erhaschen, zumal man da noch nicht wusste, wer das sein oder was das alles sollte. Man sah ihn in seiner jüngeren Version als er, umgeben von Bewunderern, telekinetisch Pyramiden baute, im Hintergrund vier Reiter. Nun werden wir endlich darüber informiert, was es damit auf sich hatte! Besonders die Tatsache, dass Apocalypse sich selbst als Gott bezeichnet, gefiel Regisseur Bryan Singer sehr:

»Die Vorstellung einer altertümlichen Mutantenmacht faszinierte mich und die sich daraus ergebene Frage, wie ein Mutant wohl sein würde, wenn er vor 20.000 oder 30.000 Jahren geboren worden wäre. Natürlich würde er oder sie glauben, sie wären eine Gottheit und sie würden sich entsprechend verhalten. Und sie würden wie ein Gott gesehen und angebetet werden. Apocalypse glaubte, es wäre seine Aufgabe die der Menschheit angeborene Wildheit zu beseitigen und eine Gesellschaft zu formen. Über die Jahrtausende hat er das oft getan, zum Beispiel mit den Babyloniern, den Arcadiern, den Sumerern – und in vielen Zeitaltern war er als Gottheit anerkannt.«

Sein wahrer Name wird nicht genannt, dafür jedoch die Namen, für die er in den altertümlichen Völkern bekannt war. Er wird als Apocalypse bezeichnet, der mit seinen vier Handlangern die Welt erobern will. Diese sammelt er sich nach seinem Erwachen rund um die Welt ein - Psylocke, eine mächtige Telepathin und ausgebildete Ninja-Killerin, Storm alias Ororo Munroe, die schon in ihrer älteren Version in vergangenen X-Men-Filmen von Halle Berry verkörpert wurde, dann noch der „Engel“ mit den Flügeln, die Apocalypse schließlich zu todbringenden Metallschwingen transformiert, sowie schließlich auch Magneto, den er zur Vergangenheitsbewältigung nach Auschwitz bringt und ihn mächtebringend weiterbildet.

Weiß man um Apocalypses Plan, die Welt zu zerstören, ist es keine Überraschung, dass man es hier mit dem visuell ambitioniertesten aller X-Men-Filme zu tun bekommt. »Wir reisen nicht nur um die Welt, wir sprechen vielmehr von ihrer totalen Zerstörung – vielleicht sogar vom Ende des gesamten Universums«, sagt Chefkameramann Newton Thomas Sigel, der bereits bei den vorigen X-Men-Filmen mit Bryan Singer kooperierte. Oscar Isaac, der den mächtigen Titelhelden spielt, fügt hinzu: »Alles steht hier für einen epischen Krieg zwischen Mutanten und Mega-Mutanten bereit. Die Schlacht zwischen den X-Men und Apocalypse ist irrsinnig!«

Apocalypses 5000 Jahre andauernder Schlaf begann, als die Zivilisation sich auf ihrem Höhepunkt befand. Sein Schlaf endet just in dem Moment, an dem sie möglicherweise auf ihren Tiefpunkt zusteuert. Apocalypse erwacht im Jahr 1983 nach Jahrtausende währendem Schlaf in Kairo zum Leben. Er ist vom Verfall unseres Planeten geschockt und angewidert. Die Autos, der Lärm, die Umweltverschmutzung, all das sind für ihn Zeichen des Verfalls. Die Welt muss seiner Ansicht nach gesäubert werden.

»You're not kids anymore, not students...you're X-Men!« - Raven

Im Jahr 1983 hat sich viel im Umgang mit den Mutanten gebessert. Raven ist auf der Suche nach ihrer wahren Bestimmung und versucht gleichzeitig, mit sich selbst ins Reine zu kommen. In den Jahren zuvor hat sie sich vor der Welt versteckt und die Öffentlichkeit ob ihres Ruhms gemieden. Sie erträgt den Rummel um ihre Person nicht und sieht sich selbst, wegen ihrer früheren Taten, auch nicht unbedingt als Heldin.

»Sie ist in dieser Story eher Raven als Mystique, weil die Welt immer noch nicht so mutantenfreundlich ist, wie sie zu sein vorgibt«, sagt Jennifer Lawrence. »Sie gibt sich seit den in den früheren Filmen gezeigten Ereignissen als Raven aus. Niemand soll wissen, dass sie diese Mutantin ist. Wenn wir in diesem Film wieder auf sie treffen, hat sie in den vergangenen Jahren ein unauffälliges Leben als Raven geführt.«

Ravens Mission, den Mutanten zu helfen, wo sie nur kann, mündet darin, dass sie die X-Men in die Schlacht gegen Apocalypse führt. Zunächst aber trifft sie wieder auf die beiden Männer, mit denen sie eine lange, enge und komplexe Geschichte verbindet: Charles Xavier und Erik Lensherr. Raven und Charles kennen sich schon lange. Beide waren Teil des ersten X-Men-Teams. In den folgenden Jahren entfernten sie sich voneinander – sowohl räumlich als auch in Bezug auf ihre Lebensphilosophien.

Als sie sich nun wieder treffen, ist sich Raven des Konflikts mit Charles gleich bewusst. »Sie will immer noch nicht glauben, dass die Menschen die Mutanten annehmen werden, sie sieht die Bedrohung«, erklärt Bryan Singer. »Und Raven konfrontiert Charles mit ihren Befürchtungen. Er hat nicht vor, irgendeine Armee oder Streitmacht ins Leben zu rufen. Die beiden haben ganz unterschiedliche Sichtweisen auf die Entwicklung der Welt innerhalb der letzten zehn Jahre und darauf, was das für einen Einfluss auf die X-Men haben könnte.«

Die größten Stärken des mächtigen Telepathen Xavier sind, laut James McAvoy, der dessen Part wieder übergenommen hat, »seine Empathie und seine Begabung als Lehrer. Die Ereignisse des letzten Films haben ihn hoffnungsfroh gestimmt und zugleich sein Verantwortungsbewusstsein geschärft.« Der Optimismus und die Hoffnung, die Xavier im Jahr 1983 innewohnen, stellen eine 180-Grad-Kehrtwendung zu seiner Persönlichkeit im letzten Film dar. »Er ist von brillanten jungen Studenten umgeben und kann nun über all die Vorurteile, die Angst und den Hass der Welt hinwegsehen«, sagt McAvoy.

Aber dann beginnt er, mit dem Auftauchen von Apocalypse und dessen Schreckensherrschaft seine Position zu überdenken. »Xaviers schlimmste Albträume werden wahr, als er erkennt, dass das Schicksal der Welt in den Händen eines bösartigen Mutanten liegt«, fügt McAvoy hinzu. »In vielerlei Hinsicht wird er immer militanter – sogar noch mehr als Magneto.« Während Apocalypse seine Reiter versammelt, lehrt und trainiert Charles seine jungen Studenten. Da der Überfall von Apocalypse droht, und schließlich stattfindet, müssen die jungen Männer und Frauen schnell erwachsen werden...

Und hier bekommen wir es mit alten Bekannten mit neuen Gesichtern zu tun. Eines davon ist Jean Grey, die in der älteren Version von Famke Janssen gespielt wurde und am Ende des letzten Teils in der veränderten Gegenwart zusammen mit Charles, Hank und Logan/Wolverine die Schule leitete. Ihre jüngere Version wird nun von Game of Thrones-Schauspielerin Sophie Turner verkörpert. Als Teenager weiß sie ihre telepathischen und telekinetischen Kräfte noch nicht kontrolliert einzusetzen, muss also zu ihrem eigenen Schutz und dem ihrer Mitstudenten an Charles' Schule lernen, entsprechend mit ihnen umzugehen.

Aber selbst unter Charles' Anleitung tut sich Jean schwer, sich in die Schule einzufügen und mit den Kommilitonen auszukommen. »Jean fühlt sich fremd«, sagt Sophie Turner. »Sie besucht zwar eine spezielle Schule für Mutanten, ist aber noch nicht in der Lage, ihre Kräfte zu kontrollieren. Also haben die anderen Studenten Angst vor ihr oder halten sie einfach für einen Freak.« Die Dinge ändern sich für Jean, als sie ihren Mitstudenten Scott Summers, gespielt von Tye Sheridan, kennenlernt. Die beiden freunden sich an, und sie beginnt aufzublühen. Diese dynamische Beziehung »steht am Anfang ihrer Liebesgeschichte«, so Produzent und Drehbuchautor Simon Kinberg.

Aber zunächst muss auch Scott alias Cyclops seine eigenen Kräfte beherrschen lernen. Er versteht es, todbringende, zerstörerische Strahlen aus seinen Augen abzusetzen. Dies kann nur dadurch vereitelt werden, indem er eine Brille trägt, deren Gläser aus speziellem Rubinquarzglas bestehen. Während die Fans wissen, dass Scott dazu bestimmt ist, Führer der X-Men zu werden, ist er 1983, als er sich seiner Kräfte bewusst wird, noch ein ganz anderer Mensch. Er ist ein magerer, unsicherer Kerl, den typische Teenagersorgen und -Nöte plagen. Zudem steht er im Schatten seines älteren Bruders Alex, gespielt von Lucas Till, auch bekannt als Havok, der schon in Erste Entscheidung zu sehen war.

Scott hat, wie viele seiner Mutanten-Brüder, zunächst das Gefühl, dass er nicht in die Gruppe passt. »Er hat einen echt rüden Humor«, sagt Tye Sheridan, aber merkt auch gleich an, dass Jean seine pessimistische Weltsicht schnell verändert. »Am Anfang von Scott und Jeans starker Beziehung steht ein ungeschickter, provokativer Flirt.« Doch dieser muss erst einmal pausieren, als Jean eines Nachts das Erwachen von Apocalypse spürt.

Als dieser schließlich die Schule in die Luft jagt, ist es kein Geringerer als Quicksilver, der in einer spektakulären Sequenz zum Eurythmics-Klassiker „Sweet Dreams“ alle aus dem Gebäude in Sicherheit bringt. Bereits im letzten Film sorgte seine Magneto-Befreiungssequenz für cineastisches Aufsehen. »Der Spaß, diese Szene zu realisieren, bestand darin, dass sie von der Idee ausgeht, dass laut Quicksilvers Lebensphilosophie er in der Lage ist, die Arbeit eines Tages im Verlauf eines einzigen Wimpernschlags zu erledigen«, sagt John Dykstra, der die visuellen Effekte überwachte.

Und American Horror Story-Alumni Evan Peters, der wieder in seinen Part schlüpft, ergänzt: »Quicksilvers Sinn von Zeit folgt seinen eigenen Gesetzen. Er bewegt sich so schnell, dass die Zeit für ihn stillzustehen scheint, und das ist für ihn überaus ermüdend.« Die neue Sequenz setzte den Einsatz verschiedenster Kameras voraus, darunter die Phantom und die Red, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten drehten, manchmal mit 3.200 Bildern pro Sekunde. Zudem kamen dann auch noch bei der Endfertigung der Szene Standaufnahmen zum Einsatz.

Neu im X-Men-Kinouniversum ist Jubilation Lee/Jubilee, verkörpert von Lana Condor. Jubilee kann elektrische Energie aus ihren Händen abschießen. Man kennt sie wegen ihres langen gelben Mantels und ihrer Valley Girl/Mall-Rat-Persönlichkeit. Jubilee ist 18 Jahre alt, versucht erwachsen zu werden, und will vornehmlich Spaß haben – am liebsten mit Jean, Scott und Nightcrawler. Condor meint, dass »ihre Figur perfekt ins Setting der Achtzigerjahre passt. Sie will sich vergnügen, lebt den Pop und liebt, wie viele ihrer Altersgenossen (Mutanten oder nicht), Videospiele.«

»We can all agree: The 3rd one is the worst.« - Jean Grey

Jeans Kommentar nach dem Kinobesuch mit ihren neuen Freunden ist eine spitze Bemerkung über die Filmwelt, insbesondere den verhassten dritten X-Men-Film Der letzte Widerstand. Vielen Kollegen hat dieser dritte Teil, X-Men: Apocalypse, ebenfalls nicht gefallen, doch ich fand ihn nicht so langweilig oder gar schlecht. Gut, er ist mit knapp zweieinhalb Stunden recht lang, aber die Länge braucht er auch, um die zahlreichen Figuren samt Charakteren zu zeichnen. Und ein wenig Handlung hat der Film schließlich auch noch.

Mir gefiel vor allem die Integrität der Figuren und die charakterliche Entwicklung, die sie durchleben, bezüglich des Handlungsbogens aller X-Men-Filme. Es gibt in diesem Film noch zwei weitere bekannte Figuren, die auftauchen und mit der Szene nach dem Abspann Lust auf den ebenfalls dritten Wolverine-Film machen - Jenigerwelcher, der aus den Fängen von William Stryker befreit wird, welcher Wolverine am Ende des letzten Films unter seine Fittiche genommen und bekanntlich an ihm herumexperimentiert hat.

Stryker, im vorigen Film noch Major, nun zum General befördert, führt gezielte Einsätze gegen Mutanten durch und arbeitete mit Trask zusammen. Josh Helman, der die Rolle erneut ausfüllt, sagt: »Stryker tut, was er glaubt, tun zu müssen, um sein Land zu retten. Aber er geht dabei so fanatisch vor, dass er darüber den Blick für die Wahl der probaten Mittel verliert.«

Gut, es gibt ein paar Sachen im Film, die nicht ganz so stimmig sind, vor allem, warum man unbedingt einen noch größeren Gegner brauchte, um noch gigantischere Action darstellen zu müssen, die mit der Zeit schon ein wenig ermüdend wirkt. Doch im Ganzen betrachtet unterhält der Film auf allen Ebenen. Vor allem, mit welcher Detailtreue der Film ausgestattet wurde! Es gibt Trabis und Wartburgs, Stasiagenten, einen Ms.-Pacman-Spielautomaten, und im Hintergrund läuft Knight Rider, ganz zu schweigen von den Klamotten und Frisuren!

Die Botschaft des Films ist Zusammenhalt - im Freundeskreis, unter Gleichgesinnten und Familie. Letztere ist schließlich auch der Hauptgrund für Erics immer fortwährende charakterliche Verwandlung. Ob es letztlich noch geklärt wird, dass er der Vater von Quicksilver ist, bleibt offen, denn derzeit sind keine weiteren X-Men-Filme bis auf „Wolverine 3“ geplant. X-Men: Apocalypse macht auf jeden Fall Spaß, auch ohne 3D! Und wir werden endlich darüber aufgeklärt, wodurch Professor X seine Glatze bekommt... ■ mz

Action/Fantasy
USA 2016
145 min
3D


mit
James McAvoy (Professor Charles Xavier) Johannes Raspe
Michael Fassbender (Erik Lehnsherr/Magneto) Norman Matt
Jennifer Lawrence (Raven Darkholme/Mystique) Maria Koschny
Nicholas Hoult (Hank McCoy/Beast) Ozan Ünal
Oscar Isaac (En Sabah Nun/Apocalypse) Stefan Günther
Rose Byrne (Moira Mactaggert) Ranja Bonalana
Evan Peters (Peter Maximoff/Quicksilver) Julius Jellinek
Josh Helman (William Stryker) Leonhard Mahlich
Sophie Turner (Jean Grey) Janin Stenzel
Tye Sheridan (Scott Summers/Cyclops) Sebastian Fitzner
Lucas Till (Alex Summers/Havok) Martin Kautz
Kodi Smit-McPhee (Kurt Wagner/Nightcrawler) Christian Zeiger
Alexandra Shipp (Ororo Munroe/Storm) Jodie Blank
Lana Condor (Jubilee)
Olivia Munn (Psylocke)
Ally Sheedy (Scotts Lehrerin)
Zeljko Ivanek (Pentagon Wissenschaftler)
Hugh Jackman (Logan/Wolverine) Thomas Nero Wolff
u.a.

drehbuch
Michael Dougherty
Dan Harris
Simon Kinberg
Bryan Singer

musik
John Ottman

kamera
Newton Thomas Sigel

regie
Bryan Singer

produktion
20th Century Fox
Marvel Entertainment
TSG Entertainment
Bad Hat Harry
Donners' Company
Kinberg Genre
Mel's Cite du Cinema

verleih
20th Century Fox