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Katakomben


George und Scarlett unter der Stadt der Liebe
© Universal

Die junge Archäologie-Professorin Scarlett, die in die Fußstapfen ihres Vaters getreten ist, versucht, mit ihrem Freund George und einem Team ortsansässiger Anarcho-Rebellen in den Katakomben unter Paris den Stein der Weisen zu finden. Die ewige Ruhestätte zahlloser Seelen windet sich in kilometerlangen Schluchten tief unter den Straßen der Stadt der Liebe.

Auf ihrem Weg durchs enge Dunkel entdecken sie ein grauenvolles Mysterium, das diese Totenstätte eigentlich für immer bewahren sollte. Der Besuch in den Katakomben wird plötzlich zu einem fesselnden Horrortrip, bei dem einige der Protagonisten auf der Strecke bleiben...

Das Drehbuch zu diesem Magenumdreher schrieben die Brüder John Erick und Drew Dowdle, die auch schon bei Quarantäne und Devil - Fahrstuhl zur Hölle zusammenarbeiteten. Dass sie bei all der Finesse der Idee auch unterirdische Dialoge schrieben, war ihnen vermutlich nicht aufgefallen, denn sie hatten allerdings ein paar ordentliche visuelle Effekte parat, die dem Film gut getan haben.

Während man also zum Film bei Sätzen wie „Oh mein Gott!“, „Ist er tot?“, „Das tut mir Leid.“ oder „Wir müssen weiter!“ ein Trinkspiel starten kann, sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, dass man sich auf Schwindelgefühl einstellen bzw. eine Kotztüte bereitlegen sollte. Nicht nur das Bild wackelt, weil 70% des Films via Stirnkamera gedreht wurden, sondern auch der Ton spielt zeitweilig verrückt, dass man schließlich kaum noch einen Überblick hat, wo oben und unten ist.

Der Film ist jedoch nicht nur unfreiwillig komisch. Auch beabsichtigte Gags funktionieren, genauso wie Schockeffekte, die auch den Letzten zusammenzucken lassen! Machen wir also eine Checkliste:

• Gute Laune
• Alkohol
• Kotztüte
• 0 Erwartungen

Im Pressetext steht: „Dieser Found-Footage Schocker lässt niemanden ruhig im Kinosessel sitzen.“ Es ist zwar kein wirklicher Found-Footage-Film, doch ruhig im Kinosessel bleibt kaum jemand sitzen - nicht wegen der Spannung, sondern wegen der Wackelkamera und weil man beim Trinkspiel zu tun hat... ■ mz

10. September 2014
OT: As above, So below
Horror
USA 2014
93 min


mit

Perdita Weeks (Scarlett)
Ben Feldman (George)
Edwin Hodge (Benji)
François Civil (Papillon)
Marion Lambert (Souxie)
Ali Marhyar (Zed)
Hamid Djavadan (Reza)
Samuel Aouizerate (Danny)
u.a.

drehbuch
Drew Dowdle
John Erick Dowdle

kamera
Léo Hinstin

regie
John Erick Dowdle

produktion
Legendary Pictures

verleih
Universal

Kinostart: 11. September 2014