Mittwoch, 13. Dezember 2017

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Urlaubsreif


Beide Familien beim Fallschirmsegeln in Afrika
© Warner Brothers

Regisseur Frank Coraci, der bereits oft mit Adam Sandler zusammengearbeitet hat, inszenierte das bunte Familienspektakel Urlaubsreif und führte Sandler und Filmpartnerin Drew Barrymore erneut zusammen, mit denen er 1998 bereits Eine Hochzeit zum Verlieben auf die Leinwand brachte. Für die beiden Hauptdarsteller ist das bereits nach 50 erste Dates (2004) die dritte Zusammenarbeit.

»Wir mögen uns wirklich und achten einander«, sagt Sandler und beschreibt dann das wahre Geheimnis ihres Erfolgs als Leinwandpaar: »Außerdem finden wir einander überhaupt nicht attraktiv. Als Drew mich einst mit nacktem Oberkörper gesehen hat, hat sie nur gelacht und sich schnellstens verdrückt.«

»Hey, obwohl ich dich hemdlos erlebt habe, bin ich immer noch da. Was kannst du also daraus schließen?«, kontert Drew Barrymore. »Adam und ich waren schon immer auf derselben Wellenlänge und spornen uns gegenseitig zu Höchstleistungen an. Ich arbeite sehr gern mit ihm. Ständig überlegen wir, wie wir die Filmfiguren noch individueller und echter gestalten können. Wir geben uns dabei sehr viel Mühe, aber wir können das gleichzeitig auch sehr locker angehen, um unsere Albernheiten ganz frei auszuleben.«

Urlaubsreif bietet den beiden Stars nicht nur die Möglichkeit, einmal mehr magische Leinwandmomente zu zaubern, sondern auch ihr romantisches Repertoire zu erweitern, indem sie diesmal die alleinerziehenden Eltern Jim und Lauren spielen – ein Patchwork-Szenario, das vielen Zuschauern vertraut ist. Neben dem Geldverdienen und Kindererziehen suchen beide neue Lebenspartner, was sich aber komplizierter gestaltet als früher, weil jetzt ständig Stundenpläne, Babysitter, Sperrstunden für die Kinder und unangenehme Diskussionen zu bedenken sind. Die Schwerpunkte verschieben sich. Es geht nicht mehr nur darum, einen Lebenspartner zu finden – dieser potenzielle Partner muss vor allem auch gut mit den Stiefkindern auskommen. Oft genug gehen auf solch einer langen Voraussetzungsliste die Träume und Wünsche der Erwachsenen völlig verloren.

Laut Frank Coraci ergab sich das Projekt für Sandler und Barrymore zu einem idealen Zeitpunkt: »Der Unterschied zu damals ist, dass Drew und Adam, genau wie die von ihnen gespielten Figuren selbst, Eltern sind – was eine sehr viel größere Verantwortung mit sich bringt. In den beiden früheren Filmen ging es eher um die erste Liebe. Diesmal stehen zwei Menschen im Mittelpunkt, die sich ihren Spaß am Leben und ihre Liebesfähigkeit erhalten, aber auch schon Lebenserfahrung gesammelt haben, und beide bringen diese Erfahrungen sichtbar in ihre Rollen ein.«

»Natürlich wollen wir uns alle über eine Situation amüsieren, wie sie im wahren Leben, in der Familie und in der Liebe vorkommen kann, wenn wir den Alltag in unserer Ehe und mit den Kindern meistern«, sagt Drew Barrymore. »Denn das Thema geht uns alle an, und daraus entstehen in diesem Film etliche zu Herzen gehende, bedeutungsvolle Momente, die uns wirklich anrühren und ein gutes Gefühl vermitteln.«

Produzent Mike Karz berichtet über die Idee zu der Story: »Vor einigen Jahren las ich, dass Hotelketten Familien-Flitterwochen anzubieten begannen. Die Zielgruppe waren Paare, die bereits Kinder aus früheren Ehen haben. Das frisch verheiratete Paar nimmt seine Kinder mit in die Flitterwochen, damit sie sich fern des Alltags intensiver kennenlernen können.«

Die Drehbuchautoren Ivan Menchell und Clare Sera nahmen dieses Konzept auf, doch statt erst die Beziehung unter Dach und Fach zu bringen und dann den Nachwuchs darauf einzunorden, wählten sie einen anderen Ansatz. »Wir fanden es interessanter, zwei Leute zunächst ein katastrophales Blind Date erleben zu lassen, um sie dann zu zwingen, zusammen mit ihren Kindern einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen«, sagt Menchell. »Hinzu kommt, dass sie die Urlaubsreise als Stellvertreter für andere antreten und damit all die Extras übernehmen, die jene anderen gebucht haben – also ein romantisches Abendessen oder Aktivitäten für die Kinder. Dadurch erleben die beiden jetzt den Traum anderer Leute – und empfinden ihn selbst als Albtraum.«

Der Film beginnt, wie sein Humor, eher schleppend und schluckend: Man trifft sich im Hooters-Restaurant - nicht gerade die romantischste Voraussetzung. (Die Geschichte dahinter wird jedoch während des Films gelüftet und gibt Lauren einen post-romantischen Kick.) Das Date läuft komplett aus dem Ruder und alles scheint, als würden beide zu ihren alltäglichen Leben zurückkehren - Jim zu seinen Töchtern, die alle denselben (Prinz-Eisenherz-)Haarschnitt haben und wie die „Tenenbaums“ in Trainingsanzügen und anderer Sportkleidung herumwuseln, und Lauren zu ihren Söhnen - der kleine hyperaktive und der pubertierende, mit dem Gesicht des Kindermädchens, das auf ein Poster im Männermagazin geklebt ist, masturbierende und nicht auf den Mund gefallene.

Doch irgendwie scheinen Jim und Lauren immer wieder irgendwie miteinander verbunden zu sein, was sie dann merken, als sie mit ihren Kindern einen Urlaub antreten, den Jims Chef abgesagt hat, der die Reise wiederum mit Laurens Kollegin und Freundin Jen machen wollte, die jedoch als eingefleischte, kinderlose Singlefrau nicht in eine sechsköpfige Familie einheiraten wollte und kurzerhand die Beziehung zu ihrem Freund gekappt hatte. Somit kann das Familienabenteuer starten...

Zwei Wochen später begegnen sich beide Familien in dem atemberaubenden Innenhof eines der elegantesten und romantischsten Hotels der Welt wieder, wo jede Einzelheit auf die spezielle Paket-Tour der „Familienzusammenführung“ abgestimmt ist. Zunächst müssen sie die Schlafquartiere aufteilen. Dann trotten die vom Schicksal gebeutelten 7 in den prachtvollen Speisesaal, um gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Dort sitzen sie neben dem anscheinend glücklichsten Paar der Welt: Die frischgetrauten Eddy und Ginger erleben das Ambiente offenbar völlig anders als Jim und Lauren. Sie können die Hände nicht voneinander lassen, was die beiden ebenso anregt, wie es Eddys halbwüchsigen Sohn anekelt, der sich mit der Todesverachtung einer Geisel in sein Schicksal fügt.

»Au weia«, sagt Jessica Lowe, die hier als Ginger ihr Filmdebüt gibt. »Ich muss in diesem Film ständig kichern. Ich trete erstmals in der Szene beim Abendessen auf und knutsche mit Kevin Nealon, meinem Comedy-Idol. Entsprechend war ich reichlich nervös und aufgeregt. Eddy und Ginger begrabschen sich ständig, was alle anderen als peinlich empfinden. Sie verhalten sich wie die Karnickel.«

»Eddy hat eine sehr viel jüngere Frau geheiratet. Sie ist nur sechs Jahre älter als sein Sohn«, sagt Kevin Nealon. »Das führt zu einer Beziehung mit Haken und Ösen. Eddy und Ginger können laut Drehbuch nicht die Hände voneinander lassen, und wir haben uns dazu jede Menge Varianten einfallen lassen. Jessica hat sehr viel Humor und ließ sich auf alles ein. Meine tatsächliche Ehefrau war beim Dreh dabei. Sie ist ebenfalls Schauspielerin, bringt also sehr viel Verständnis auf und sagte nur: „Macht, was ihr machen müsst – aber nur vor der Kamera!“«

Unterdessen wird die Unbehaglichkeit aller Beteiligten von der Band forciert, einem neunköpfigen Chor namens Thathoo mit Leadsänger Terry Crews als charmantem, säuselnden, Hüften schwingenden Nickens – der Schauspieler bezeichnet ihn grinsend als »südafrikanischen Tom Jones. Er ist wirklich eine der elegantesten Figuren der Filmgeschichte. Ich kann es gar nicht erwarten, bis die Zuschauer Nickens in seiner ganzen Pracht, in seinen glorreichen Outfits und mit seinen Riesenkanonen erleben.«

»Nur Terry ist in der Lage, mit dieser irren Perücke und mit solchen verrückten Outfits zu überzeugen«, lacht Frank Coraci. »Der Typ hat Charisma, und jetzt werden die Zuschauer erleben, dass er auch singen und tanzen kann. Er schreckt vor nichts zurück.« Nickens ist die personifizierte Liebe: Er singt von ihr, heißt sie willkommen, nimmt sie an, wenn sie ihm begegnet. In diesem Sinne beschränken er und seine Gruppe sich nicht auf die Bühne, sondern geistern durch das ganze Hotel, um jeden zärtlichen Moment, der sich ihnen darbietet, mit einem improvisierten musikalischen Kommentar zu feiern.

»Immer erscheinen sie plötzlich und unerwartet. PENG – Nickens und Thathoo sind hier! Sie tauchen einfach aus dem Nichts auf«, sagt der ehemalige Footballspieler Crews. »Nickens beobachtet alles und weiß genau, was sich da im Hotel zwischen den Paaren abspielt, um es mit seiner Musik zu unterstreichen.« In diesem Ambiente bekommen Jims und Laurens Kinder das vage Gefühl, dass ihre Eltern den Aufenthalt in diesem abgeschiedenen Liebesnest im Grunde von langer Hand geplant haben – obwohl diese das immer wieder heftig abstreiten.

Dazu Barrymore: »Ein Großteil des Films konzentriert sich auf die Kinder und die Familien – das wirkt sehr ausgewogen, und die fünf jungen Darsteller erwecken ihre Rollen wirklich zum Leben. Als ich das Skript erstmals las, merkte ich sofort, dass die Kids den Film wesentlich mitgestalten. Es ist gar nicht so einfach, fünf großartige Nachwuchsdarsteller zu finden, aber diese haben sich wirklich prächtig bewährt.«

Urlaubsreif entstand überwiegend an Schauplätzen in Südafrika. Hauptdrehort war das luxuriöse Sun City Resort und das angrenzende Wildreservat Pilanesberg westlich von Pretoria und zwei Autostunden von Johannesburg entfernt. Seit vielen Jahren zieht es Touristen aus aller Welt an. »Das Erlebnis vor Ort, vor allem auf Safari, war ungeheuer beeindruckend«, gesteht der begeisterte Globetrotter Coraci. »Die unberührte Natur, die Spiritualität der südafrikanischen Kultur und die Menschen, denen wir begegneten, haben wir intensiv in unsere Geschichte integriert.«

Highlight dieses entlegenen Paradieses ist das größte Hotel in Sun City: The Palace of the Lost City, mit seinen gewaltigen geschnitzten Säulen, die Abbildungen von Tieren zeigen, kuppelartigen Zimmerdecken, Intarsien in den Steinfußböden sowie zahlreichen Wandmalereien und Mosaiken. Kurz: der perfekte Ort für Paare, die von einem realen Märchen träumen.

Produktionsdesigner Perry Andelin Blake verwendete viele Innenräume des Hotels und des Außengeländes als Sets, darunter das Tal der Wellen, in dem Lauren erstmals mitbekommt, dass Hilary sich heimlich für Jake interessiert, und der Royal Bath Pool, um den Blake eine Disco inszenierte. Der palastartige große Speisesaal des Gebäudes musste nur wenig umgerüstet werden: Es kamen Kerzen, ausladende Blumenbouquets und viele rote Tupfer hinzu, um ein Filmambiente für die vielen Turteltäubchen unter den Hotelgästen zu schaffen.

Das Ambiente wird durch echte wilde Tiere ergänzt, die praktisch in jeder Blickrichtung auftauchen. Praktischerweise grenzt Sun City an das Wildreservat Pilanesberg, wo Löwen, Geparden, Elefanten, Nashörner, Zebras, Giraffen, Flusspferde und Krokodile zu Hause sind – etliche davon absolvieren Gastauftritte im Film. Die wilde Bevölkerung des Reservats wurde dann durch trainierte Tiere und Computereffekte ergänzt.

Jim freundet sich mit Laurens jüngerem Sohn Tyler an, und die beiden nehmen dabei hautnah Kontakt mit zwei flinken Straußen auf. Am Anfang der Szene sitzen sie beide auf dem Rücken je eines der riesigen Vögel, welche sie möglichst schnell abzuwerfen versuchen. Tyler hält sich eisern fest, während Jims Strauß herumwirbelt und ihn mit einem ungehaltenen Quaken und heftigem Flügelschlag kopfüber in einen Wassertrog schleudert.

In Wahrheit war keiner der Straußenvögel echt. Sandler und der damals elfjährige Silverstein „reiten“ auf Männern in blauen Ganzkörpertrikots, die einen Spezialsattel aufgeschnallt hatten. »Die sahen aus wie seltsame blaue Superhelden«, lacht Coraci. »Der Typ, der Kyle trug, hatte es natürlich leichter als der mit Adam auf dem Rücken, aber auch der hat sich wacker geschlagen. Er musste in vollem Tempo rennen und Kehrtwendungen machen. Das sah so aus wie beim Training von Footballspielern.«

Der für die visuellen Effekte verantwortliche Peter G. Travers hat zuvor bereits drei Filme mit Coraci gemacht. Er fügt hinzu: »Die blauen Anzüge haben wir später mit im Computer gestalteten Straußen ersetzt, die sich auf Knopfdruck genauso bewegten, wie wir es uns wünschten.« Dazu Coraci: »Das schönste Kompliment für Pete und mich ist es, wenn die Leute sich diese Szene ansehen und davon überzeugt sind, dass es sich um echte Strauße handelt.«

Aber auch Drew Barrymore ließ sich nicht lumpen und war an einem anderen Stunt beteiligt, bei dem sie zwölf Meter über dem Erdboden an einem Halteseil hing, um eine Fallschirmsegel-Sequenz zu drehen, die haarsträubend beginnt und sich in fröhlicher, lebensbejahender Euphorie auflöst...bis dann wirklich die Hölle losbricht. Die Szene wurde vor Ort im Busch auf einem ungepflasterten Flugfeld gedreht. Die in einem Korsett festgeschnallte Schauspielerin wird von der Ladefläche eines Lastwagens gehievt, als ob sie von einem Fallschirm 30 Meter in die Höhe gezogen würde.

Tatsächlich sauste sie etwa zwölf Meter himmelwärts und wurde dabei von Seilen gehalten, die an zwei Kränen angebracht waren. Dazu Stunt Coordinator Grant Hulley: »Wir statteten die Kräne mit einem Doppelachsensystem aus, um das Fallschirmsegeln zu simulieren. Drew segelte zwischen zwei Punkte von links nach rechts, bewegte sich in unterschiedlichem Tempo auf verschiedenen Höhenniveaus. Mit anderen Aufhängungen drehten wir Einstellungen, in denen sie auf ihren Füßen landet und losläuft.« Coraci ergänzt:

»Später haben wir als visuellen Effekt einen dynamischen Fallschirm sowie ein völlig im Computer gestaltetes Nashorn eingefügt, das Drews Landung noch komischer aussehen lässt. Damit die Szene total realistisch wirkt, schnitten wir auch Luftaufnahmen in die Szene, die ein Stuntdouble 30 Meter über dem Erdboden zeigt. Drew muss in diesem Film außerdem schwere Lasten heben, aber auch Slapstickszenen absolvieren, und sie wirkt urkomisch dabei. In der Fallschirmsegelsequenz sieht sie deshalb so lustig aus, weil sie die kopflose Panik so wunderbar ausdrückt.

Wir sprachen über das Verfahren und all die Möglichkeiten, die ein äußerst realistischen Eindruck vermitteln sollen, und deshalb fliegt sie tatsächlich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit durch die Luft. Sie wollte das körperlich selbst erfahren, denn eins war klar: Wenn wir sie von der Ladefläche des Trucks hochhieven und sie dann durch die Luft sausen lassen, dann hören sich die Angstschreie verdammt echt an. Sie zeigt dabei vollen Einsatz. Es war eine verrückte, überdrehte Achterbahnfahrt, die wir ihr da zumuteten, um ihre authentische Reaktion einzufangen.«

Aber auch wenn sich der Anfang des Films ein wenig schwer gestaltet, so nimmt er doch schon bald an Fahrt auf und macht einen Heidenspaß! Die Gags sind familientauglich und in der Regel über der Gürtellinie - viele kindertauglich, aber auch einige verbale für Erwachsene sind auch dabei. Nur verliert die Synchronfassung ein wenig an Witz, so z.B. die bemerkung über Sandlers nasale Stimme, die im Deutschen praktisch nicht vorhanden ist. Wer jedoch Sandlers Stimme kennt, weiß, wovon gesprochen wird. Im Abspann ist er übrigens auch in der deutschen Fassung zu hören, wenn er mit den Kindern eines seiner abgedrehten Lieder singt.

Es gibt jede Menge Running Gags, Schenkelklopfer und solche, wie man sie im täglichen (Familien-)Leben wiedererkennt. Besonders die Afrikatour kommt mit starken Farben daher, weshalb man vorgewarnt sein sollte, damit man keinen Farbschock bekommt. Aber wer „Candy Crush“ spielt, sollte hier keine Probleme mit haben.

Die Patchwork-Romanze ist somit wieder einer von Sandlers grandios komischen Filmen - liebenswürdig, zum Schmunzeln anregend und mit einer hervorragenden Chemie, die sich aufs Publikum überträgt. Und hinterher hat man das Gefühl, einen 14-tägigen Afrika-Urlaub mit wundervollen Erinnerungen hinter sich zu haben! Das kann aber auch an der Lauflänge von knapp 2 Stunden liegen... ■ mz

21. Mai 2014
OT: Blended
Komödie
USA 2014
117 min

mit

Adam Sandler (Jim Friedman) Dietmar Wunder
Drew Barrymore (Lauren Reynolds) Nana Spier
Bella Thorne (Hilary Friedman) Jodie Blank
Alyvia Alyn Lind (Lou Friedman)
Emma Fuhrmann (Espn Friedman)
Braxton Beckham (Brendan Reynolds)
Kyle Red Silverstein (Tyler Reynolds)
Kevin Nealon (Eddy) Stefan Gossler
Jessica Lowe (Ginger)
Zak Henri (Jake)
Wendi McLendon-Covey (Jen)
Joel McHale (Mark)
Abdoulaye NGom (Mfana)
Terry Crews (Nickens)
Shaquille O'Neal (Doug)
Dan Patrick (Dick)
Michael Buscemi (Baseball Dad #1)
Rob Moran (Baseball Dad #2)
Sadie Sandler (Ansagerin Little League)
Judith Sandler (Oma der Ansagerin Little League)
Alexis Arquette (Georgina)
Allen Covert (Tom)
u.a.

drehbuch
Ivan Menchell
Clare Sera

musik
Rupert Gregson-Williams

kamera
Julio Macat

regie
Frank Coraci

produktion
Warner Brothers
Gulfstream Pictures
Happy Madison Productions
Karz Entertainment

verleih
Warner Brothers

Kinostart: 22. Mai 2014