Freitag, 15. Dezember 2017

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American Hustle


Irving Rosenfeld ist erzürnt, dass Richie DiMaso mit Irvs Haar spielt.
Sydney Prosser schaut dabei zu.
© Tobis/François Duhamel/Annapurna Productions LLC. All Rights Reserved.
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Ende der 70er im schillernden New York: Irving Rosenfeld besitzt mehrere Waschsalons, aber sein Geld verdient er mit dubiosen Geldgeschäften. Mit Hilfe seiner Geschäftspartnerin und verführerischen Geliebten Sydney Prosser hat er es zu einem kleinen Vermögen gebracht. Als der überambitionierte FBI-Agent Richie DiMaso den beiden brillanten Trickbetrügern auf die Schliche kommt, lässt sich das Gaunerpaar auf einen ungewöhnlichen Deal ein: DiMaso setzt die beiden als Lockvögel auf die Politikprominenz New Jerseys an.

Vor allem auf den Bürgermeister von Camden, Carmine Polito, hat er es abgesehen. Hinter dessen Saubermann-Image vermutet er Korruption und Mafiaverbindungen. Am Ende könnte es allerdings Irvings unberechenbare und eifersüchtige Ehefrau Rosalyn sein, die die gesamte Operation zum Platzen bringt...

American Hustle ist der Höhepunkt einer dreiteiligen Filmreihe von Regisseur David O. Russell, die mit The Fighter begann, fortgesetzt wurde mit Silver Linings und die jetzt mit American Hustle ihren krönenden Abschluss findet. Russell erzählt in allen seinen Filmen von Charakteren, die versuchen, ihr Leben zu ändern, indem sie sich neu erfinden. »Diese Filme handeln von Menschen, deren Leben nicht so verlaufen sind, wie sie es sich vorgestellt oder geplant hatten«, erklärt er.

»Diese Typen sind zwar extrem liebenswert, aber sie haben auch etwas Herzzerreißendes an sich. Sie sind auf der Suche nach sich selbst, nach dem Sinn des Lebens und nach Liebe. Das Selbstbild dieser Figuren ist ein einziger Scherbenhaufen. Sie fragen sich nicht nur, was noch kommt, sondern auch, was das Leben wieder lebenswert macht und ob sie jemals wieder lieben können. Mir ist es sehr wichtig, dass alle Figuren Leidenschaft besitzen. Genauso wichtig ist mir ihr Durchhaltevermögen und das sie für ihre Träume kämpfen, Höhen und Tiefen durchleben und am Ende erstarkt hervorgehen. Es ist eben kein Klischee, wenn es, wie Irving im Film sagt, von Grund auf gelebt ist.«

Im Kern ist American Hustle eine große Liebesgeschichte zwischen Irving Rosenfeld und Sydney Prosser, die zugleich Seelenverwandte und Geschäftspartner sind. »Die Liebe zwischen den beiden gibt ihnen eine besondere Kraft, die jeder bestätigen kann, der selbst jemals wirklich geliebt hat«, sagt Russell.

»Wenn man liebt, spürt man, dass man mehr als die Summe der Teile ist. Etwas Göttliches passiert mit einem. Für mich handelt der erste Teil des Films davon, wie sich diese beiden verlieben und einander verehren. Und der Zuschauer verliebt sich in ihre Leidenschaft für das Leben. Und dann fangen die Probleme an. Irving und Sydney müssen sich neuerfinden, um zu überleben. Und wenn sie das tun, was geschieht dann mit ihrer Liebe?«

»Ich habe noch nie einen charmanteren Charakter getroffen als Christian in der Rolle von Irving«, gesteht Amy Adams. »Man identifiziert sich mit ihm, ich kann total verstehen, warum sich Sydney auf ihn einlässt. Sie glaubt, sie trifft die größte Liebe ihres Lebens und hält sich gar nicht für eine Betrügerin. Anfangs ist sie jemand, der sich selbst nicht mag und sie erschafft eine Welt, auf die sie ihre Vorstellung projizieren kann, wie sie gerne wäre. Sie findet einen Mann, der ihre Intelligenz schätzt und wenn ihr das wieder weggenommen wird, entsteht ein Konflikt. Das ist ihre Geschichte, aber am Ende will sie einfach nur herausfinden, wer sie wirklich ist.«

Christian Bale stand nach The Fighter erneut für Russell vor der Kamera und spielt diesmal Irving Rosenfeld, einen Betrüger und Romantiker. Eigens für diese Rolle hatte sich Bale 30 Kilo angefuttert, um Irving zu werden - eine Paraderolle, die ihn einen Oscar® einbringen sollte. Gleich nach der Eröffnungssequenz präsentiert er auf Irvs Poolparty seinen Bauch der Kamera von Linus Sandgren, was in ganzer Pracht zelebriert wird.

»Christian ist unglaublich authentisch, er wirkte, als würde er geradewegs aus den 70ern kommen«, sagt Produzent Richard Suckle. »Wie er aussah, sein Benehmen, diese ganze Bronx-Art. Er verkörperte die Figur exakt so, wie sie auf dem Blatt stand. Dabei ist sie ganz anders als jede andere Rolle, die er bisher gespielt hat. Er kann sein komisches Talent zeigen, seinen Charme und seine Verletzlichkeit. Als er ans Set kam, wusste ich zwar, dass es Christian Bale ist, aber es war, als stünde der echte Irving in Fleisch und Blut vor einem.«

Richie DiMaso, Coopers Figur, ist nicht gerade der prototypische FBI-Agent – und das genau ist Richies Problem. »Er hat das Gefühl, sein Leben zu vertrödeln und dass es viel aufregender sein müsste«, sagt Bradley Cooper. »Er kräuselt sich sogar die Haare wie berühmte Baseballspieler, einfach weil er jemand anderes sein will und Baseballspieler für cool hält. Als er dann Irving und Syd trifft, ist er sofort von ihrem Lebensstil begeistert. Plötzlich hängt er mit den coolen Leuten ab. Sydney nimmt ihn mit in eine Disco, ändert seinen Klamottenstil und er wird schnell Teil dieser Welt.«

Das wirkt schon ein wenig skurril komisch, wenn man Bradley Cooper im Film mit Lockenwickler herumlaufen sieht, was genauso ein schrulliges Charaktermerkmal ist wie das Zurechtgekämme von Christian Bales Toupetstück. Produzent Jon Gordon betont, dass Richies krause Lockenpracht ein weiteres Beispiel dafür ist, wie Regisseur und Darsteller gemeinsam eine Figur zum Leben erwecken. »Es fing mit Bradley an. Er sagte: „Ich glaube, meine Figur sollte Locken haben.“ Doch dann haben er und David es noch weitergedreht: Was, wenn seine Haare gar nicht von Natur aus gewellt sind? Was, wenn er sie selbst kraus wickelt? So wurde es zu einem weiteren Detail über die kleinen Anstrengungen, die wir auf uns nehmen, um zu überleben.«

Suckle erklärt, dass Cooper auch in seiner Rolle als einer der ausführenden Produzenten des Films aufging, seine Energie am Set ansteckend war und die gesamte Produktion mit Volldampf in Schwung hielt: »Bradley ist unser Quarterback. Er und David haben eine ganz besondere Chemie, so ein Verhältnis wie zwischen großem und kleinem Bruder, und das hilft ungemein, wenn man so viel in so kurzer Zeit schaffen will. Sie schauen sich oft nur an und müssen gar nichts sagen, sie wissen einfach, was der andere meint. Es ist toll, das zu beobachten.«

In ihrem zweiten Film von David O. Russell spielt Jennifer Lawrence Irvings entfremdete Ehefrau Rosalyn, eine labile Long-Island-Hausfrau, die das Gegenteil von Adams’ eleganter Sydney ist. Ihr Mangel an Raffinesse ist in jedem Detail offensichtlich – in den Szenen und Dialogen, in Lawrences Art zu spielen und in den Kostümen. »Rosalyn ist typisch Long Island – rote Acrylfingernägel, riesige toupierte Haare, liebt Leopardenprints«, sagt Jennifer Lawrence.

»Ich stellte mir vor, dass sie nie das Haus verlässt, durch Magazine blättert und sich diese Klamotten kauft und sich vorstellt, so auszusehen wie auf den Fotos. Dabei hat sie keine Ahnung, was ihr steht. Also ging es bei den Kostümproben darum, sicherzustellen, das nichts wirklich gut aussieht. Ich wollte, dass sie ein bisschen peinlich aussieht.«

»Rosalyn ist manisch – ein ständiges Auf und Ab«, erklärt Lawrence weiter. »Sie hat soviel Angst davor, allein zu sein, dass sie lieber unglücklich verheiratet ist. Es scheint eine ganz einfache Lösung für ihre Probleme zu geben: Sie sollte sich scheiden lassen. Doch das kann sie nicht zulassen. Daher kommt ihre Verzweiflung. Sie ist in diesem Überlebensmodus: Ihre Ehe funktioniert schon lange nicht mehr, aber sie hat Erwartungen an Irv, die er nie erfüllen kann. Ihre permanente Enttäuschung bringt sie dazu, einige unglaublich schlechte Entscheidungen zu treffen, die alles nur noch schlimmer machen.«

Jeremy Renners Figur des Bürgermeisters Carmine Polito unterscheidet sich von den anderen, weil er keine Maske trägt. Er sagt, er versucht, das Richtige für die Menschen zu tun, und das tut er auch. »Polito macht einen super Job«, sagt Renner. »Er liebt seine Arbeit, er hat feste Grundsätze, er ist ein Familienmensch, ein toller Kommunikator – einfach ein geradliniger Politiker und ein Mann mit sehr menschlichem Wesen und einer Frisur, die halb Liberace, halb Tony Curtis ist.«

American Hustle ist nicht nur eine Gaunerkomödie und Liebesdrama, sondern beruht auch auf einem wahren Fall: Der reale „Abscam“-Skandal begann als eine verdeckte Operation des FBI in den späten Siebzigern. Ausgelöst durch die wachsende Wirtschaftskriminalität (und die dadurch beflügelte politische Korruption) kooperierten die FBI-Beamten John Good und Anthony Amoroso mit dem Trickbetrüger Melvin Weinberg, um eine Geheimoperation aufzubauen. Weinberg und das FBI gründeten eine Scheinfirma, angeführt von einem falschen arabischen Scheich, um Politiker für Gefälligkeiten zu bestechen.

»Es hat nicht lange gedauert, um uns von Mels Fähigkeiten zu überzeugen«, erzählte FBI-Agent Good. »Er hatte sich ganz der Operation verschrieben. Ich würde ihn noch nicht mal einen Informanten nennen. Er handelte weit über das bloße Beschaffen von Informationen hinaus. Er wirkte ganz bewusst als Teil dieser Geheimoperation mit. Er war ein Betrüger, aber er hatte ein gutes Herz und eine integre Ader. Und er verpflichtete sich zu einer gesetzesmäßigen Operation und konnte so etwas auf der richtigen Seite des Gesetzes bewirken.«

Weinberg wurde schließlich der Hauptzeuge in den Fällen gegen sechs Mitglieder des US-Repräsentantenhauses und einen US-Senator, die alle wegen unterschiedlicher Delikte in diesem Skandal verurteilt wurden. Darüber hinaus wurden weitere Lokalpolitiker, darunter der Bürgermeister von Camden, New Jersey, verurteilt.

»Ich hielt den Bürgermeister immer für einen echt netten Kerl«, sagt Amoroso. »Klar, sein erstes Interesse galt immer ihm selbst. Aber es war ihm auch wichtig, seiner Stadt Camden in New Jersey zu helfen. Es gab diesen Moment, als wir in Atlantic City waren, und irgendein Besoffener, der an der Strandpromenade herumtorkelte, zufällig auf ihn zukam. Dieser Typ war noch nicht mal einer seiner Wähler, aber der Bürgermeister nahm sich die Zeit, mit ihm zu reden. Er war irgend so ein Typ. In meinem Beruf gibt es Typen, die man nicht schnell genug hinter Gitter bringen kann und andere, bei denen es einem leidtut, wenn man sie abstürzen sieht. Der Bürgermeister war so ein Typ. Schade, dass er dran glauben musste, aber das ist eben mein Job.«

Für Produzent Suckle ist das Drehbuch „sehr musikalisch“. »David kennt diese Charaktere, er kennt ihre Stimmen, ihre Eigenarten. Er arbeitet mit den Schauspielern, um Momente und Dialoge zu erschaffen, die genau auf die Darsteller und die Figuren zugeschnitten sind.

Die Eisfischergeschichte von Louis C.K. oder wenn Jennifer Lawrence „Live and let die“ singt – das wirkt echt und bleibt in Erinnerung, weil sie Teil der DNA der Charaktere sind, die David ins Leben gerufen hat. Aber er schreibt auch, um Schauspielern die Chance zu geben, etwas völlig anderes als in ihren bisherigen Filmen zu machen. Oder können Sie sich vorstellen, das Irving Rosenfeld von demselben Mann gespielt wird, der Bruce Wayne in Dark Knight und Dicky Eklund in The Fighter war?«

Musik ist ein sehr wichtiger Teil eines jeden David O. Russell Films und American Hustle ist da keine Ausnahme. Da der Film in den Siebzigern spielt, verwendeten Russell und seine musikalische Leiterin Susan Jacobs sowohl Klassiker, als auch Geheimtipps und neue Mixe alter Lieblingsstücke.

»Die Stücke müssen authentisch wirken und nicht wie in einem Musikvideo«, sagt Jacobs. »Die größte Herausforderung ist, das wie aus einem Guss klingen zu lassen. Wir wollen damit Emotionen transportieren, es soll nicht nur eine Aneinanderreihung von Songs sein, die nichts weiter zu einer Szene beizutragen haben. Es kann sehr schwer sein, genau den passenden Song für eine Szene in einem von Davids Filmen zu finden, weil die Tonalität anders ist als normalerweise. Er mag Songs, die einen gewissen Widerspruch zum Geschehen auf der Leinwand bilden. Sie müssen Gefühl haben - und dann noch das gewisse Extra. Sie können nicht nur eins davon haben.«

Laut Jacobs schreibt Russell oft schon mit bestimmten Melodien im Kopf. Und manchmal schaffen sie es direkt in den fertigen Film. Zum Beispiel stand „Jeep’s Blues“ von Duke Ellington, der das Verhältnis von Irving und Sydney musikalisch untermalt, bereits so im Drehbuch. Und auch Steely Dans „Dirty Work“, das relativ zu Beginn des Films zu hören ist, wenn Irving, Sydney und Richie durch den Flur des Plaza Hotels gehen, wurde schon sehr früh ausgewählt. »Ich war am Set und wir gingen Davids iPod-Liste durch und probierten etliche Songs aus. Aber sie haben die Szene mit dem Track im Kopf gedreht und der war einfach nicht zu toppen«, sagt Jacobs.

Andere Songs kamen durch Inspiration und durch die Diskussionen mit den Schauspielern über die Figurenentwicklung zustande. So begannen zum Beispiel sowohl Bales und Renners Duett zu Tom Jones’ „Delilah“ als auch Lawrences schonungslos geschmetterte Version von Paul McCartneys „Live and let die“ spätnachts am Telefon mit Jacobs. »Das war alles sehr spontan«, lacht Jacobs.

Nachdem die Szenen im Kasten waren, sendete Jacobs den Künstlern und Rechteinhabern die kompletten Sequenzen, um die Genehmigungen zu bekommen. Andere musikalische Entscheidungen wurden erst im Schnittraum gefällt – und tatsächlich kam auch der eine Künstler, dessen Songs am Ende am meisten eingesetzt werden, genau auf diesem Weg an Bord. »Als wir eine Szene schnitten, brauchten wir einen temporären Score, und ich nahm eine Instrumentalstelle aus „10538 Overture“ vom Electric Light Orchestra«, sagt Jacobs.

»Es hat etwas von diesem Beatles-Feeling, all diese Cellos, die Widersprüche und Schönheiten. Jeff Lynne kam, um sich den Film anzusehen, und er liebte ihn. Er hat uns seine Schatzkammer geöffnet, und am Ende nahmen wir fünf oder sechs seiner Stücke, von denen man einige noch nie gehört hat. Seine Musik passt wirklich gut zum Film und er taucht jetzt wirklich oft auf. Wir fanden zum Beispiel ein Wahnsinnsstück mit dem Titel „Long black Road“, das ELO vor langer Zeit aufnahmen und mal in Japan oder so veröffentlicht wurde. Es ist einfach fantastisch! Und alles begann in diesen ersten Tagen, als wir ein Stück temporärer Musik brauchten.«

Die restliche Orchestrierung übernahm Danny Elfman, was jedoch in der Masse der verwendeten Songs mehr oder weniger untergeht. American Hustle ist ein Erzählfilm, wie man ihn heutzutage selten vorfindet. Damals in den Siebzigern war die Hochzeit solcher Filme. Man denke da z.B. an die Filme von Sidney Pollack. Sie alle haben ein bestimmtes Erzähltempo und zeichnen sich durch ihre Dialoge aus. Dennoch ist American Hustle von der Erzählstruktur her eher zäh, was sich in der Lauflänge von über zwei Stunden niederschlägt. Ein paar Kürzungen hätten da nicht unbedingt weh getan.

Aber American Hustle zeichnet sich in erster Linie durch seine Hauptdarsteller aus, die allesamt ihre Figuren schillern lassen - besonders auffällig hierbei Christian Bale und Jennifer Lawrence, die dem Film den nötigen Schwung geben. Gaunerfilme sind ja eh schon etwas schwerfällig, weil man sich auf die Komplexität der Unterfangungen konzentrieren muss. Da braucht man schon eine fesselnde Parallelgeschichte, um sich nicht festzufahren. Hier ist es das Liebestrapez zwischen Rosalyn, Irv, Sydney und Richie, das den Zuschauer bei der Stange hält - und natürlich das herrliche Agieren der Schauspieler. Hinzu kommen die authentischen 70er-Jahre-Klamotten und -Utensilien, die den Film zu einem Erlebnis machen. Ob man sich den Film ein zweites Mal ansehen kann, muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden. ■ mz

16. Februar 2014
OT: American Hustle
Drama/Krimi/Komödie
USA 2013
138 min


mit

Christian Bale (Irving Rosenfeld) David Nathan
Amy Adams (Sydney Prosser) Giuliana Jakobeit
Bradley Cooper (Richie DiMaso) Tobias Kluckert
Jeremy Renner (Bürgermeister Carmine Polito) Gerrit Schmidt-Foß
Jennifer Lawrence (Rosalyn Rosenfeld) Stephanie Kellner
Louis C.K. (Stoddard Thorsen) Lutz Schnell
Jack Huston (Pete Musane) Alexander Doering
Michael Peña (Paco Hernandez/Scheich Abdullah) Tobias Müller
Shea Whigham (Carl Elway) Michael Deffert
Robert de Niro (Victor Tellegio) Christian Brückner
Alessandro Nivola (Anthony Amado) Viktor Neumann
Elisabeth Röhm (Dolly Polito) Cathlen Gawlich
Colleen Camp (Brenda) Joseline Gassen
Anthony Zerbe (Senator Horton Mitchell) Frank-Otto Schenk
Saïd Taghmaoui (Irvs Scheich)

drehbuch
Eric Warren Singer
David O. Russell

musik
Danny Elfman

kamera
Linus Sandgren

regie
David O. Russell

produktion
Atlas Entertainment
Annapurna Pictures

verleih
Tobis

Kinostart: 13. Februar 2014