Samstag, 16. Dezember 2017

Oblivion


Station 49
© Universal Pictures

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Wir schreiben das Jahr 2077. Die Erde wurde evakuiert, der Planet ist völlig verwüstet, die Menschheit lebt hoch über den Wolken. Jack Harper ist als einer der wenigen Menschen noch auf der Erde stationiert und dient als Spezialtechniker und Drohnenmonteur in einer groß angelegten Operation, bei der überlebenswichtige Ressourcen abgebaut werden.

Doch über Jahrzehnte hinweg musste eine furchterregende Bedrohung von außerirdischen Plünderern bekämpft werden, die noch immer auf der Erde lauert. Jacks Mission ist nun aber fast abgeschlossen. In zwei Wochen soll er sich den übrigen Überlebenden auf einer Mondkolonie anschließen, weit entfernt von der vom Krieg zerrissenen Welt, die er seit langer Zeit seine Heimat nennt.

Er lebt in den luftigen Erdatmosphären und absolviert Patrouillenflüge in atemberaubenden Höhen, doch bei einem dieser Einsätze verändert sich sein bisheriges Leben auf einen Schlag: In einem abgestürzten Raumschiff entdeckt er eine wunderschöne Fremde und rettet ihr das Leben. Die Anziehungskraft zwischen ihr und Jack ist ungeheuer groß und übersteigt jegliche Logik.

Ihre Anwesenheit löst jedoch eine Kettenreaktion von Ereignissen aus. Plötzlich muss Jack alles in Frage stellen, was er je zu wissen glaubte. Seine Realität wird zu einem Scherbenhaufen, während er die Bruchstücke einer schockierenden Vergangenheit aufdeckt, die ihn mit dem Planeten Erde von einst verbinden.

Jack wird von einem Heldenmut erfüllt, von dem er selbst nichts ahnte. Er muss erkennen, dass das Schicksal der ganzen Menschheit auf dem Spiel steht und in den Händen eines Mannes liegt, der einst glaubte, unsere Welt wäre bald für immer verloren.


„Sind Sie noch immer ein effektives Team?“
Sally

2005, fünf Jahre bevor Joseph Kosinki bei Tron: Legacy Regie führte, verfasste der Regisseur eine zwölfseitige Geschichte mit dem Titel „Oblivion“. Sein Science-Fiction-Abenteuer spielte im Jahre 2077 – sechs Jahrzehnte, nachdem die Erde von einer Alieninvasion vollkommen zerstört worden war. Die Story handelt von Jack, einem Techniker, der auf dem fast völlig verwüsteten Planeten Dienst tut und nicht weiß, wo sein Platz im Universum wirklich ist.

Es war Kosinskis Traum, „Oblivion“ zu einem Drehbuch auszubauen, doch das Timing war nicht ideal. Diese Verzögerung sollte sich jedoch als Glücksfalls erweisen, als Kosinski etliche Jahre später dann auf Barry Levine und Jesse Berger traf, die Gründer von Radical Studios. Gemeinsam beschlossen sie, diese Story als Geschäftspartner zu einer illustrierten Graphic Novel zu entwickeln, die man in der Entertainmentindustrie „ashcan“ nennt.

Geschrieben wurde sie von Arvid Nelson, illustriert von Andrée Wallin, als Art Director fungierten Kosinski, Levine und Jeremy Berger von Radical Studios. Auf diese Weise konnten sie den Investoren deutlich machen, welchen Kurs sie mit diesem Projekt einschlagen wollten.

Der Regisseur konzentrierte sich besonders auf die schonungslose Aufrichtigkeit der Story: »Es gibt einen Unterschied zwischen denjenigen, die die Wahrheit nicht sehen wollen und freiwillig Scheuklappen tragen - und denjenigen, die beschließen, sich der Wahrheit zu stellen, ganz gleich, wie hart es ist, dieser Wahrheit direkt ins Gesicht zu sehen.«

Da die Geschichte gegen Ende dieses Jahrhunderts spielt, war sich Kosinski bewusst, dass er ein erstklassiges Designteam brauchen würde, um eine solche Welt zu erschaffen: eine deutlich futuristische Erde, die auf glaubwürdige Weise rund 60 Jahre in unserer Zukunft bestehen könnte. Für das Design seiner Version dieser postapokalyptischen Welt engagierte Kosinski die Profis, mit denen er bereits an Tron: Legacy zusammengearbeitet hatte.

Kosinski hat sich mit erst zwei Spielfilmen bereits als Regisseur etabliert und gilt als einer der führenden Ästhetikvisionäre seiner Generation. Er kreiert ganze Welten in kunstvollem Design und voll eindringlicher Schönheit, die erfüllt und zum Leben erweckt werden von spannender Action, durchdachten Ideen und kraftvollen Themen. All dies trifft insbesondere auf den Skytower zu.

Fünf Monate vor Beginn der Hauptdreharbeiten begann man auf Stage 5 in den Celtic Studios mit dem Bau des Skytower. Vom Schreiner bis hin zum Lichtdesigner arbeiteten alle Fachleute rund um die Uhr, um Räumlichkeiten zu erschaffen, die den Traum eines jeden Hausdesigners übertreffen. Produzent Duncan Henderson berichtet, das Ziel sei gewesen, dieses Set wie ein Heiligtum zu bewahren: »Bei den Dreharbeiten im Skytower bekam man so ein Zen-Feeling. Niemand trug Schuhe, damit alles möglichst sauber und rein blieb. Alle trugen Socken oder Booties.«

Um eine möglichst realistische Performance zu erzeugen und die Reflektionen zu perfektionieren, entschied sich Kosinski dafür, das fast völlig aus Glas bestehende Skytower-Set so aussehen zu lassen, als befände es sich auch während der Dreharbeiten tatsächlich inmitten der Wolken. Deswegen gab es keinen Greenscreen. Das VFX-Team unter der Leitung des Oscar®-preisgekrönten Eric Barba und der Leiter der VFX-Abteilung von Pixmondo, Bjørn Maer, mussten sich einen innovativen Weg einfallen lassen, um das zu gewährleisten.

Kosinski und Barba wussten, dass man viel von den alten Front-Projektions-Techniken lernen konnte, ähnlich der Methode, die von Filmemachern wie Stanley Kubrik für 2001: Odyssee im Weltraum eingesetzt wurde. Mit Oblivion wollte man dieser Methode am Skytower-Set zu einem neuen Höhenflug verhelfen. Also schloss sich Barba mit der Production Resource Group (PRG) zusammen, um einen realistischen Himmel für das Set entstehen zu lassen.

Die Bildtafeln, auf die der den Skytower umgebende Himmel projiziert werden sollte, wurden von der VFX-Crew tatsächlich vor Ort auf Hawaii gefilmt. Im Januar 2012, noch vor Beginn der Dreharbeiten, begab sich die Filmcrew vier Tage lang auf den über 3000 Meter hohen Gipfel des berüchtigten Haleakala-Kraters auf Maui. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang filmten sie dort mit drei Kameras unterschiedliche, dramatische Versionen des Himmels. Diese 120-Grad-Panorama-Aufnahmen wurden mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel Breite gedreht. Schließlich wurden 10 unterschiedliche Looks für den Einsatz im Film ausgewählt.

Die von diesen drei Kameras eingefangenen Himmelslandschaften wurden nahtlos zusammengefügt, sämtliche den Vulkankrater umgebenden Berggipfel wurden wegretuschiert. Dann wurden zum Film gehörende Details in die Nachtaufnahmen eingefügt, z.B. bestimmte Konstellationen und der zerstörte Mond. Das Endergebnis waren 35 Minuten wunderbarer Aufnahmen, die reibungslos projiziert werden konnten.

Insgesamt entstanden die Himmelsprojektionen durch 20 HD-Projektoren und 34 Video-Feeds, wobei man 19 Bildzonen auf unterschiedlichen Ebenen einsetzte, die mit den fast 13 Meter hohen und über 152 Meter langen Bildschirmen verbunden waren. Zwei Techniker waren für dieses Projektionssystem nicht nur verantwortlich, sondern erfanden auch noch eine Methode, mit der sämtliche Gerätschaften lautlos liefen und korrekt gekühlt wurden.

Sowohl der Stab als auch die Schauspieler waren beeindruckt vom Ergebnis. Andrea Riseborough meint: »Im Skytower über Wochen hinweg zu leben und zu arbeiten war, als würde man sein echtes Leben leben – abgesehen von diesem atemberaubenden Panoramaausblick. Für Tom und mich war es großartig, keinen Green-Screen vor den Fenstern haben zu müssen und all diese Spiegelungen am Set miterleben zu können.«

Hauptdarsteller Tom Cruise stimmt in vollem Umfang zu: »Ohne Green-Screen agieren zu können ist für einen Schauspieler sehr hilfreich. Alles ist interaktiv, also war dies zweifellos das schönste und friedlichste Set, an dem ich je gearbeitet habe. Die natürlichen Lichtverhältnisse wurden zu unserer Beleuchtung. Durch die Wolken, die rund um uns projiziert wurden, bekam das gesamte Set ein sehr ätherisches, gleichzeitig aber auch sehr unmittelbares Feeling.«

Als Kosinski überlegte, wer den perfekten Jack spielen könnte, stand Tom Cruise zweifellos ganz oben auf seiner Liste. Cruise berichtet von seinem Interesse an Oblivion: »Ich habe die Geschichte gelesen und kannte die Werbefilme, bei denen Joe zuvor Regie geführt hatte, also rief ich ihn an. Wir haben uns getroffen, er zeigte mir Ausschnitte von Tron und ich war sehr beeindruckt. Ich dachte: ‚Wow, dieser Typ ist ein großer Filmemacher und sehr talentiert!‘

Joe ist jemand, der fremde Welten erschaffen kann, und seine Vision von Oblivion hat mich angesprochen. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen: Die Art, wie er Regie führen wollte, dazu all die Elemente, die damit zusammenhängen. Obwohl ich seit Minority Report keinen Science-Fiction-Film gedreht habe, liebe ich dieses Genre. Ich wusste, dass Joe dabei eine tolle Arbeit machen würde.«

Die Produzenten waren begeistert, dass die Rolle des Jack von einem Schauspieler verkörpert werden würde, der eine echte Pilotenlizenz besitzt und hier das einzigartige Flugzeug steuern würde, dass für den Film entworfen wurde. Produzent Peter Chernin meint: »Tom ist ein Flugjunkie. Er ist selbst Pilot. Ich glaube, er hatte mit dem Bubbleship großen Spaß. Und das kann man auf der Leinwand sehen.«

Die Filmemacher wussten sehr genau, dass die Darstellerin in der Rolle der Reisenden, die eine Bruchlandung erleidet, anscheinend eine enge Verbundenheit zu Jack hat und ihn dazu bringt, alles in Frage zu stellen, am Set etliche harte Drehtage haben würde. Ihre Julia Rusakowa fanden sie schließlich in einem ehemaligen Bond-Girl, das ihr heißes Debüt in Ein Quantum Trost gegeben hatte.

Produzent Dylan Clark verrät: »Es war wichtig, für die Rolle der Julia eine Schauspielerin zu finden, die genauso hart im Nehmen ist wie Tom. Das ist schwierig. Aber Olga, die aus der Ukraine stammt, war dazu bereit und hat die Herausforderung großartig gemeistert. Wir haben ihr Dinge zugemutet, die sie sich wohl niemals hätte träumen lassen.«

Olga Kurylenko räumt ein, sie habe sich ganz bewusst auf die anstrengenden Herausforderungen eingelassen: »In diesem Film sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen. Nachdem Julia in Jacks und Vikas Leben auftaucht, bereitet sie Probleme. Das perfekte, idyllische Leben fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Chaos bricht aus, und es hat Spaß gemacht, das zu spielen. Außerdem verlangt einem diese Rolle körperlich sehr viel ab. Es gibt viel Action, und das hatte ich noch nie gemacht.«

Bis zu dem Zeitpunkt, als Julia direkt vor seinen Füßen landet, hatte es jahrelang nur eine Frau an Jacks Seite gegeben: die obrigkeitshörige und pflichtbewusste Vika Olsen ist auf Jacks Drohnen-Missionen seine Navigatorin. Obwohl Jack voller Zweifel steckt, drängt ihn Vika dazu, Befehle nicht in Frage zu stellen und alles so zu akzeptieren, wie es zu sein scheint.

Die gebürtige Britin Andrea Riseborough meint zu ihrer Rolle in dieser Story: »Jack und Vika befinden sich an einem Punkt in ihren Leben, an dem sie feststellen, dass sie unterschiedliche Dinge wollen. Vika ist eine tolle Strategin und in vielerlei Hinsicht eine positive, optimistische Person. Ihre Taten aber können, obwohl sie viel Selbstkontrolle hat, etwas radikal sein.«

Als Jack auf eine Gruppe von Überlebenden stößt, stellt er fest, dass er und Vika nicht alleine auf der Erde sind. Für die Rolle des Beech, der moralisch zwiespältige Anführer des Widerstands, wurde Oscar®-Preisträger Morgan Freeman engagiert. Der Schauspieler schildert seine Motivation für diese Rolle:

»Zu den Dingen, die Oblivion zu einem ganz besonderen Film machen, gehören die Kreativität, die Kostüme, die Schauplätze und die Maschinen. Es ist eine ganz eigene Welt, und Joe ist ein Perfektionist. Das macht die Arbeit mit ihm zu einem Genuss, denn er weiß genau, was er will.«

Cruise beschreibt die Zusammenarbeit mit dem legendären Schauspieler: »Ich habe Morgan 1990 kennengelernt, als wir beide für einen Oscar® nominiert waren - ich für Geboren am 4. Juli, er für Driving Miss Daisy. Ich habe ihn so bewundert und kann mich noch genau erinnert, wie sehr ich mich darauf freute, ihn zu begrüßen und ihm zu sagen, wie sehr mir sein Film gefallen hatte. Wir beide sagten, dass wir irgendwann mal einen Film zusammen machen müssten. Schade, dass es so lange gedauert hat, bevor wir das geschafft haben. Aber ich bin glücklich, jetzt die Gelegenheit gehabt zu haben, mit ihm vor der Kamera zu stehen. Er ist ein wunderbarer Mann und ein herausragender Schauspieler.«

Für die Rolle des Sykes, der zweitwichtigste Mann unter den verbliebenen Überlebenden, wurde Nikolaj Coster-Waldau engagiert, bekannt aus seiner bahnbrechenden Rolle in der TV-Serie Game of Thrones und dem Horrorfilm Mama. Er spielt einen erfahrenen Krieger und ist die rechte Hand von Beech. Morgan Freeman beschreibt diese Figur: »Beech weiß, wie das Leben vor der ganzen Zerstörung aussah, aber jemand wie Sykes ist in dieser neuen Welt aufgewachsen und kennt nichts anderes.«

Coster-Waldau erläutert den Plot und sein Interesse an dieser Produktion: »Die Überlebenden haben ein schreckliches Dasein. Sie kennen nichts anderes. Was eine solche Situation mit einem menschlichen Wesen macht, das ist das Interessante an dieser Geschichte. Besonders packend fand ich die Tatsache, dass, ganz gleich wie brutal die Dinge werden, Sykes bis zum letzten Tropfen Blut kämpfen wird...und dennoch nie die Hoffnung verliert.«

Abgerundet wird die Besetzung in Oblivion von Oscar®-Preisträgerin Melissa Leo als Sally, Befehlshaberin von Jack und Vika. Sie ist die Stimme der Kommandozentrale. Und obwohl diese Stimme mit honigsüßen Komplimenten schmeichelt, sollte man Sally nicht unterschätzen: Sie steht mit Haut und Haar im Dienst ihres Unternehmens und will nichts anderes, als ihren Job erledigen – ganz gleich um welchen Preis. Die Schauspielerin schildert ihre Rolle:

»Joe hat all diese Talente in so vielen Bereichen versammelt, um etwas wirklich Einzigartiges zu erschaffen. Als ich das Drehbuch las und verstand, was ich da zu tun hatte, wusste ich gleich, dass dies ein ganz besonderes Projekt werden würde. Oblivion wurzelt auf einer zutiefst menschlichen Geschichte und verbindet Story und Technologie. Es ist die Zukunft des Filmemachens.«

Als Kosinski im Jahr 2005 die Story zu Oblivion verfasste, schrieb er bereits ins Treatment einen Soundtrack aus der Feder von M83-Mastermind Anthony Gonzalez. M83 war für Kosinski genau die Musik, die zu seiner Geschichte passen würde, und die bei der Verfilmung dann auch zu hören sein sollte.

Gemeinsam mit Joseph Trapanese, der für Kosinksi Tron: Legacy orchestrierte, komponierte Gonzalez ganze Soundlandschaften, die Oblivion auszeichnen und die erstaunlichen visuellen Eindrücke sowie die Action zu voller Entfaltung bringen. Kosinski dazu: »Der Score ist auf gewisse Weise ein Hybrid. Es gibt Elektronik und Drum-Kits, die man nicht als M83-Musik erkennen würde, und gleichzeitig haben wir ein vollständiges Orchester und einen Chor. All diese Elemente in unserem Film zu einem großen Ganzen werden zu lassen. Das hat großen Spaß gemacht. Alles hat sich wunderbar ineinandergefügt. Es klingt originell, und genau das wollte ich für einen so originellen Film.«

In der Tat klingt die Musik, wenn man sie sich separat anhört, ähnlich wie die von Tron: Legacy. Im Film fällt das jedoch nicht so auf, denn die Musik passt perfekt zu den atemberaubend schönen Bildern, die Oscar®-Preisträger Claudio Miranda (Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger) mit der hochauflösenden 4K-Kamera eingefangen hat.

Im Prinzip hat der Film alles, was ein unterhaltsam-spannendes Kinoabenteuer ausmacht. Bis auf ein-zwei auffallende Filmfehler, die jedoch das Filmerlebnis keineswegs schmälern, kann das Science-Fiction-Abenteuer vollends überzeugen. Und wer sich an der Jahreszahl 2077 stört, dass es in dieser doch relativ nahen Zukunft doch kaum möglich ist, solch „große“ moderne Technik und Bauten zu realisieren, dem sei gesagt, dass dieser Punkt mit der fortwährenden Entwicklung der Geschichte im Film selbst erklärt!

Ein wenig auffällig und vielleicht auch unpassend sind da der „Wackel-Bob“ (Jacks Talismann im Bubbleship) und am Ende die Design-Sexszene, in der Jack das große „Muschiraumschiff“ (im Film „Tet“ wegen dessen Tetraeder-Form genannt), das die Menschen zum Saturn bringen soll, tief penetriert! Man erkennt jedoch an der Optik des Films die Inspiration durch 2001: Odyssee im Weltraum und am Verlauf der Geschichte Ähnlichkeiten zu Star Wars. So als Einstimmung für den im nächsten Monat startenden neuen Star-Trek-Film ist Oblivion (dt: Vergessenheit) auf jeden Fall zu empfehlen! ■ mz

15. April 2013
OT: Oblivion
SciFi/Action
USA 2013
135 min
FSK 12

mit

Tom Cruise (Jack Harper) Patrick Winczewski
Andrea Riseborough (Victoria „Vika“ Olsen) Luise Helm
Olga Kurylenko (Julia Rusakowa) Julia Kaufmann
Morgan Freeman (Beech) Klaus Sonnenschein
Nikolaj Coster-Waldau (Sykes) Peter Flechtner
Melissa Leo (Sally)
Zoë Bell (Kara)
u.a.

drehbuch
Joseph Kosinski
Karl Gajdusek
nach dem Comicbuch von Joseph Kosinski und Arvid Nelson

musik
Anthony Gonzalez
M83
Joseph Trapanese

kamera
Claudio Miranda

regie
Joseph Kosinski

produktion
Universal Pictures
Chernin Entertainment
Ironhead Studios
Radical Pictures
Truenorth Productions

verleih
UPI

Kinostart: 11. April 2013